Trinity’s Quantumphysiker haben in Zusammenarbeit mit IBM Dublin erfolgreich die Superdiffusion in einem System wechselwirkender Quantenteilchen auf einem 27-Qubit-Quantencomputer simuliert. Diese Forschung ist bedeutsam, da sie der erste Schritt zur Durchführung anspruchsvoller Quantentransportberechnungen auf Quantenhardware ist. Das TCD-IBM-Stipendienprogramm für Doktoranden, bei dem IBM Doktoranden als Angestellte einstellt und sie gleichzeitig an der Trinity betreut, hat zu diesem Ergebnis geführt. Der in der Studie verwendete Quantencomputer befindet sich im IBM-Labor in New York und wird von Dublin aus ferngesteuert programmiert. Quantencomputing ist eine aufregende Technologie, von der erwartet wird, dass sie in den nächsten zehn Jahren kommerzielle Anwendungen haben wird. Das Team von Trinity und IBM Dublin konzentrierte sich auf die Quantensimulation, die dazu beitragen kann, grundlegende Fragen der Quantenmechanik zu beantworten. Die Simulation befasste sich mit der Untersuchung von Spin-Ketten, die Systeme verbundener Magnete sind, die zum Verständnis von Magnetismus eingesetzt werden. Das Team untersuchte, wie Spinanregungen durch das System transportiert werden und erforschte das Phänomen der Superdiffusion. Die Programmierung von Quantencomputern birgt Herausforderungen, wie die Minimierung von Fehlern, die durch unvollkommene Operationen und Störungen aus der Umgebung verursacht werden. Als Vorreiter bei der Weiterentwicklung der Quantencomputertechnologie hat IBM eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Trinity College Dublin und unterstützt deren Forschung. Die Quantenphysiker von Trinity spielen eine wichtige Rolle bei der Programmierung zukünftiger Quantengeräte und sind Teil der Trinity Quantum Alliance, an der fünf Industriepartner beteiligt sind.

Die erfolgreiche Simulation der Superdiffusion auf einem Quantencomputer von Trinity College Dublin und IBM Dublin

In einer Zusammenarbeit zwischen dem Trinity College Dublin und IBM Dublin haben Quantenphysiker einen wichtigen Meilenstein in der Forschung zur Quantencomputertechnologie erreicht. Sie haben erfolgreich die Superdiffusion in einem System interagierender Quantenteilchen auf einem 27-Qubit-Quantencomputer simuliert. Dieser Durchbruch stellt einen entscheidenden Schritt dar, um komplexe Quantentransportberechnungen auf Quantenhardware durchzuführen.

Hintergrund der Studie

Die Forschung wurde im Rahmen des TCD-IBM-Doktorandenstipendienprogramms ermöglicht, das darauf abzielt, die Kluft zwischen Wissenschaft und Industrie zu überbrücken. Das Programm ermöglicht es Promotionsstudenten, als Angestellte bei IBM zu arbeiten und gleichzeitig am Trinity College Dublin betreut zu werden. Quantencomputing ist eine aufstrebende Technologie, die in den kommenden Jahrzehnten großes kommerzielles Potenzial birgt. Das Team am Trinity und IBM Dublin hat sich speziell auf die Quantensimulation konzentriert, die wertvolle Einblicke in grundlegende Fragen der Quantenmechanik liefern kann.

Bedeutung der Quantensimulation

Quantensimulation ist eine Technik, die Quantencomputer nutzt, um komplexe quantenmechanische Systeme zu modellieren und zu verstehen. Durch Simulationen auf einem Quantencomputer können Forscher Einblicke in physikalische Phänomene gewinnen, die sich durch klassische Berechnungsmethoden nur schwer studieren lassen. In diesem Fall nutzte das Team die Quantensimulation, um das Verhalten eines Systems verbundener Magneten, bekannt als Spin Chains, genauer zu untersuchen und ein tieferes Verständnis von Magnetismus zu erlangen.

Erforschung der Superdiffusion

Die Forschung des Teams konzentrierte sich darauf, Spin-Exzitationen und deren Transport über das Spin-Chain-System zu untersuchen. Insbesondere untersuchten sie das Phänomen der Superdiffusion, das sich auf die verstärkte Ausbreitung von Quantenteilchen über das hinaus bezieht, was in klassischen Systemen erwartet wird. Durch die Simulation der Superdiffusion auf einem Quantencomputer konnten die Forscher Einblicke in das Verhalten von Quantenteilchen unter bestimmten Bedingungen gewinnen. Dieses Wissen kann zu Fortschritten in verschiedenen Bereichen wie Materialwissenschaften und kondensierter Materiephysik beitragen.

Herausforderungen bei der Programmierung von Quantencomputern

Die Programmierung von Quantencomputern birgt aufgrund der Natur von Quantensystemen mehrere Herausforderungen. Dazu gehören die Minimierung von Fehlern durch unvollkommene Operationen und die Verringerung von Störungen durch die Umgebung. Quantencomputer sind sehr empfindlich gegenüber externen Einflüssen und erfordern eine sorgfältige Kalibrierung und Fehlerkorrektur. Als Pionier auf diesem Gebiet ist IBM aktiv daran beteiligt, die Technologie des Quantencomputings voranzutreiben und hat eine Kollaborationspartnerschaft mit dem Trinity College Dublin, um ihre Forschungsbemühungen zu unterstützen.

Zukünftige Auswirkungen und Zusammenarbeit

Die erfolgreiche Simulation der Superdiffusion auf einem Quantencomputer markiert einen bedeutenden Meilenstein im Fortschritt des Quantencomputings. Sie zeigt das Potenzial von Quantenhardware auf, komplexe Berechnungen und Simulationen durchzuführen, die jenseits der Fähigkeiten von klassischen Computern liegen. Die Quantenphysiker des Trinity College Dublin spielen eine wichtige Rolle bei der Programmierung und Optimierung zukünftiger Quantengeräte. Sie sind Teil der Trinity Quantum Alliance, einer Zusammenarbeit mit fünf Industriepartnern, die Fortschritte im Quantencomputing vorantreiben und dessen potenzielle Anwendungen in verschiedenen Bereichen erforschen möchte.

Kommerzielle Anwendungen des Quantencomputings

Quantencomputing wird voraussichtlich Branchen wie Materialwissenschaften, Kryptographie, Optimierung, Arzneimittelforschung und mehr revolutionieren. Mit zunehmender Entwicklung der Technologie hat es das Potenzial, komplexe Probleme exponentiell schneller als klassische Computer zu lösen. Die erfolgreiche Simulation der Superdiffusion bringt uns einen Schritt näher, das volle Potenzial des Quantencomputings zu erschließen und seine kommerziellen Anwendungen in naher Zukunft zu realisieren.

Die Rolle von IBM bei der Weiterentwicklung des Quantencomputings

IBM ist ein Vorreiter in der Forschung und Entwicklung im Bereich des Quantencomputings. Die leistungsstarken Quantencomputer des Unternehmens, wie der in dieser Studie verwendete in IBM’s Labor in New York, bieten Forschern auf der ganzen Welt die Möglichkeit, die Möglichkeiten der Quantenberechnung zu erkunden. Durch Kooperationspartnerschaften wie die mit dem Trinity College Dublin möchte IBM den Fortschritt im Quantencomputing beschleunigen und den Weg für zukünftige Fortschritte in diesem Bereich ebnen.

Schlussfolgerung

Die erfolgreiche Simulation der Superdiffusion auf einem 27-Qubit-Quantencomputer von Trinity College Dublin und IBM Dublin stellt einen bedeutenden Durchbruch im Bereich des Quantencomputings dar. Dieser Erfolg bringt uns näher an die Durchführung komplexer Quantentransportberechnungen auf Quantenhardware heran. Die Quantenphysiker des Trinity College Dublin spielen durch Zusammenarbeit und Partnerschaften eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der Programmierung und Optimierung zukünftiger Quantengeräte. Mit der technologischen Entwicklung des Quantencomputings besteht großes Potenzial, verschiedene Branchen zu revolutionieren und bisher unlösbare Probleme zu lösen.

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