Astronomen der Universität Leicester haben einen Stern entdeckt, der unserem Sonnensystem ähnelt und von einem kleinen Schwarzen Loch allmählich verschlungen wird. Der Stern mit dem Namen Swift J0230 strahlt alle 25 Tage einen hellen Röntgenblitz aus dem Zentrum unserer Nachbargalaxie aus. Dieses Verhalten liegt zwischen zwei bekannten Arten von Störungen durch Schwarze Löcher und deutet auf eine neue Art von Ereignissen hin. Jedes Mal, wenn der Stern das Schwarze Loch nahe passiert, verliert er die äquivalente Masse von drei Erdkugeln. Die Forscher verwendeten Modelle, um herauszufinden, dass das Schwarze Loch etwa 10.000 bis 100.000-mal so massereich wie unsere Sonne ist, was kleiner ist als typische supermassereiche Schwarze Löcher. Die Entdeckung wurde mit einem neuen Tool des Neil Gehrels Swift Observatory ermöglicht. Die Forscher glauben, dass es noch viele ähnliche Ereignisse gibt, die darauf warten, entdeckt zu werden.

Einführung

In einer kürzlich durchgeführten Studie haben Astronomen an der Universität Leicester einen Stern entdeckt, der unserem Sonnensystem ähnelt und sich in einer benachbarten Galaxie befindet. Dieser Stern namens Swift J0230 wird langsam von einem kleinen Schwarzen Loch verschlungen. In regelmäßigen Abständen von 25 Tagen gibt er einen hellen Röntgenblitz aus dem Zentrum der Galaxie ab. Das beobachtete Verhalten dieses Ereignisses liegt zwischen zwei bekannten Arten der Disruption eines Schwarzen Lochs und lässt so auf das Vorhandensein einer neuen Klasse kosmischer Ereignisse schließen. Jedes Mal, wenn der Stern dem Schwarzen Loch nahekommt, verliert er eine Masse von etwa drei Erdmassen. Diese faszinierende Entdeckung wurde durch den Einsatz eines neuen Instruments ermöglicht, das für das Neil Gehrels Swift Observatory entwickelt wurde. Die Forscher spekulieren zudem, dass es noch zahlreiche ähnliche Vorkommnisse gibt, die noch entdeckt werden müssen.

Die Entdeckung von Swift J0230

Die anfängliche Beobachtung, die zur Entdeckung von Swift J0230 führte, war die Detektion eines regelmäßigen hellen Röntgenblitzes, der aus dem Zentrum einer nahegelegenen Galaxie stammte. Bei weiteren Untersuchungen stellten Astronomen fest, dass diese Röntgenemission durch die Wechselwirkung zwischen einem Stern und einem Schwarzen Loch verursacht wurde. Der Stern, der in Größe und Beschaffenheit unserem Sonnensystem ähnelt, erhielt den Namen Swift J0230.

Der Röntgenblitz

Der von Swift J0230 ausgesendete Röntgenblitz tritt alle 25 Tage auf. Diese regelmäßige Wiederholung hebt ihn von anderen bekannten astronomischen Phänomenen ab. Es handelt sich um ein Verhalten, das zwischen zwei etablierten Arten der Disruption eines Schwarzen Lochs liegt.

Neue Klasse kosmischer Ereignisse

Das beobachtete Verhalten bei Swift J0230 lässt auf das Vorhandensein einer neuen Klasse von kosmischen Ereignissen schließen. Es weicht von bisher bekannten Disruptionen von Schwarzen Löchern ab und bedarf einer genaueren Untersuchung, um die einzigartigen Mechanismen zu verstehen, die dabei eine Rolle spielen.

Das verschlingende Schwarze Loch

Einer der Schlüsselfaktoren bei dieser Entdeckung ist die Wechselwirkung zwischen dem Stern und dem Schwarzen Loch. Das betreffende Schwarze Loch ist im Vergleich zu den üblicherweise beobachteten supermassereichen Schwarzen Löchern relativ klein. Seine Masse wird auf das 10.000- bis 100.000-fache der Masse der Sonne geschätzt.

Massenverlust des Sterns

Jedes Mal, wenn der Stern Swift J0230 dem Schwarzen Loch nahekommt, verliert er eine Masse, die etwa drei Mal so groß wie die Masse der Erde ist. Dieses hohe Tempo des Massenverlusts deutet auf die gierige Natur des Schwarzen Lochs und die immense Gravitationskraft hin, die dabei eine Rolle spielt.

Die Rolle des Neil Gehrels Swift Observatory

Die Entdeckung von Swift J0230 und seiner Wechselwirkung mit dem verschlingenden Schwarzen Loch wurde durch den Einsatz eines für das Neil Gehrels Swift Observatory entwickelten Instruments ermöglicht. Diese spezialisierte Ausstattung ermöglichte es Astronomen, die Röntgenemissionen einzufangen und zu analysieren, was zu einem tieferen Verständnis des Phänomens führte.

Potenzial für weitere Entdeckungen

Die Ergebnisse von Swift J0230 und die Existenz dieser neuen Klasse kosmischer Ereignisse legen nahe, dass es noch zahlreiche ähnliche Vorkommnisse gibt, die noch entdeckt werden müssen. Astronomen sind begeistert von dem Potential für zukünftige Entdeckungen, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Sternen und Schwarzen Löchern in Galaxien in unserer Nähe und weit entfernt besser zu verstehen.

Quelle

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