Ein kürzlich in der Zeitschrift RadioGraphics veröffentlichter Artikel beschäftigt sich mit der Verwendung von monoklonalen Antikörpertherapien zur Behandlung von Alzheimer. Diese Therapien zielen auf die Ansammlung des toxischen Amyloid-B-Proteins im Gehirn ab, dem Hauptmerkmal der Alzheimer-Krankheit. Aducanumab (Aduhelm) ist ein solcher monoklonaler Antikörper, der im Juni 2021 von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) eine beschleunigte Zulassung erhielt. Die FDA fand Hinweise darauf, dass Aducanumab die Amyloid-B-Plaques im Gehirn reduziert und mögliche Vorteile für Patienten bieten könnte.

Die Verwendung von monoklonalen Antikörpern kann jedoch auch zu einem möglichen Nebeneffekt namens amyloidbezogene Bildgebungsveränderungen (ARIA) führen. ARIA kann in zwei Kategorien eingeteilt werden: ARIA-E, bei dem Ödeme (Schwellungen) und/oder Ergüsse auftreten, und ARIA-H, bei dem Blutungen auftreten. Diese Abnormalitäten werden durch eine erhöhte vaskuläre Permeabilität und Entzündung verursacht, was zu Blut- und Flüssigkeitsaustritt in umgebendes Gewebe führt.

ARIA verläuft in der Regel asymptomatisch, wobei Kopfschmerzen ein mögliches Symptom sein können. Es kann nur durch MRT-Scans diagnostiziert werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Neurologen und Radiologen ist entscheidend für die Erkennung und Überwachung von ARIA, insbesondere da die Verwendung von monoklonalen Antikörpern immer verbreiteter wird.

ARIA-E ist der häufigste Nebeneffekt und tritt bei 35 % der mit der genehmigten Dosis behandelten Patienten auf. Die meisten Fälle von ARIA-E sind jedoch klinisch asymptomatisch, und 98 % lösen sich bei der Nachuntersuchung von selbst auf. ARIA-E tritt in der Regel zwischen drei und sechs Monaten nach Beginn der Behandlung auf und die Inzidenz nimmt nach neun Monaten ab. ARIA-H tritt bei etwa 15 bis 20 % der Patienten auf und löst sich im Laufe der Zeit nicht auf.

Die meisten Patienten mit asymptomatischem ARIA können die Behandlung fortsetzen, während Entscheidungen über die Therapie bei ARIA-H von deren Schweregrad und Stabilität abhängen. Eine dauerhafte Beendigung der Therapie ist erforderlich, wenn 10 oder mehr neue Mikroblutungen festgestellt werden.

Die Identifizierung und Überwachung von ARIA ist für die sichere Verwendung von monoklonalen Antikörpern unerlässlich. Ein multidisziplinärer Ansatz mit Neurologen und Radiologen, die mit den klinischen und bildgebenden Aspekten der Erkrankung vertraut sind, ist wichtig, wenn ARIA auftritt.

Einführung

Ein Überblick über den Einsatz von monoklonalen Antikörpertherapien zur Behandlung von Alzheimer und die Bedeutung der Bekämpfung der Ansammlung des toxischen Amyloid-B Proteins im Gehirn.

Aducanumab (Aduhelm) und seine Zulassung

Eine detaillierte Untersuchung von Aducanumab, einer monoklonalen Antikörpertherapie, die im Juni 2021 eine beschleunigte Zulassung der FDA erhalten hat. Diskutierung der Belege, die seine Fähigkeit zur Reduzierung von Amyloid-B-Plaques im Gehirn unterstützen, sowie der potenziellen Vorteile für Patienten.

Verständnis von amyloidbedingten Bildgebungsabnormalitäten (ARIA)

Eine umfassende Erklärung von ARIA, einer potenziellen Nebenwirkung von monoklonalen Antikörpertherapien. Gliederung der beiden Kategorien von ARIA: ARIA-E, die Ödeme und/oder Ergüsse verursacht, und ARIA-H, die Hirnblutungen verursacht. Erläuterung, wie diese Abnormalitäten durch eine erhöhte Gefäßpermeabilität und Entzündung verursacht werden und zum Auslaufen von Blut und Flüssigkeit in das umliegende Gewebe führen.

Diagnose von ARIA

Besprechen Sie die Bedeutung von MRT-Scans bei der Diagnose von ARIA. Erklären Sie, dass ARIA in der Regel asymptomatisch ist, möglicherweise jedoch Kopfschmerzen auftreten. Betonen Sie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Neurologen und Radiologen bei der Erkennung und Kontrolle von ARIA, insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes von monoklonalen Antikörpern.

ARIA-E: Häufig und asymptomatisch

Erkunden Sie ARIA-E, die häufigste Nebenwirkung von monoklonalen Antikörpern, die bei 35% der mit der zugelassenen Dosis behandelten Patienten auftritt. Heben Sie hervor, dass die meisten Fälle von ARIA-E klinisch asymptomatisch sind und sich bei der Nachuntersuchung von selbst auflösen. Beschreiben Sie den typischen zeitlichen Verlauf von ARIA-E, der zwischen drei und sechs Monaten nach Beginn der Behandlung auftritt, wobei die Inzidenz nach neun Monaten abnimmt.

ARIA-H: Weniger häufig und anhaltend

Besprechen Sie ARIA-H, das bei etwa 15 bis 20% der Patienten auftritt und sich im Laufe der Zeit nicht auflöst. Erklären Sie, dass Therapieentscheidungen bei ARIA-H von seiner Schwere und Stabilität abhängen. Erwähnen Sie, dass eine dauerhafte Beendigung der Therapie erforderlich ist, wenn 10 oder mehr neue Mikroblutungen festgestellt werden.

Identifizierung und Überwachung von ARIA

Heben Sie die Bedeutung der Identifizierung und Überwachung von ARIA für den sicheren Einsatz von monoklonalen Antikörpern hervor. Betonen Sie die Notwendigkeit eines multidisziplinären Ansatzes, bei dem Neurologen und Radiologen zusammenarbeiten, die mit den klinischen und bildgebenden Aspekten von ARIA vertraut sind. Diskutieren Sie die Auswirkungen von ARIA auf Therapieentscheidungen.

Schlussfolgerung

Fassen Sie die Schlüsselpunkte des Artikels zusammen und betonen Sie die Bedeutung von monoklonalen Antikörpertherapien zur Behandlung von Alzheimer und das Verständnis und die Überwachung von ARIA. Ermutigen Sie weitere Forschungen in diesem Bereich, um die Patientensicherheit und -ergebnisse zu verbessern.

Quelle

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