Eine Studie der Universitäten Genf und Toronto sowie der Universitätsspitäler Genf verglich die Träume von zwei Jäger- und Sammlergemeinschaften in Afrika mit denen von Individuen in Europa und Nordamerika. Die Studie ergab, dass die afrikanischen Gemeinschaften im Vergleich zu den westlichen Gruppen mehr bedrohliche, erleichternde und sozial ausgerichtete Träume produzierten. Dies legt nahe, dass die Funktion von Träumen durch die kulturelle und soziale Umgebung beeinflusst wird. Träumen ist eine häufige halluzinatorische Erfahrung, die während der Rapid Eye Movement (REM)-Phase des Schlafs auftritt, aber in jeder Schlafphase auftreten kann. Aktuelle Theorien besagen, dass Träume bedrohliche und/oder soziale Situationen simulieren, um angepasstes Verhalten in realen Situationen zu fördern. Die Forscher stellten fest, dass die Träume der afrikanischen Gemeinschaften oft mit einer Bedrohung beginnen, aber mit einem Bewältigungsmechanismus enden. Bei klinischen Populationen wie Patienten mit Albträumen oder sozialer Angst sind Träume intensiv, aber es fehlt ihnen eine kathartische emotionale Auflösung. Die Studie legt auch nahe, dass die adaptive Funktion des Träumens in diesen Populationen möglicherweise defizitär ist. Die Studie zeigt einen starken Zusammenhang zwischen der Funktion von Träumen und den gesellschaftlichen Normen und Werten jeder spezifischen untersuchten Gesellschaft auf, festzustellen, ob es jedoch einen kausalen Zusammenhang zwischen Träumen und der Tagesfunktion gibt, ist schwierig.

Einführung

Ein kurzer Überblick über die von den Universitäten Genf und Toronto sowie den Genfer Universitätsspitälern durchgeführte Studie. Die Studie verglich die Träume von zwei Jäger- und Sammlergemeinschaften in Afrika mit denen von Personen in Europa und Nordamerika. Sie hebt das Ergebnis hervor, dass afrikanische Gemeinschaften im Vergleich zu westlichen Gruppen mehr bedrohliche, kathartische und sozial orientierte Träume produzierten.

Die Funktion von Träumen

Eine Erklärung der Funktion von Träumen, einschließlich der Idee, dass Träume bedrohliche und/oder soziale Situationen simulieren, um angepasstes Verhalten in realen Situationen zu fördern. Es wird auch erwähnt, dass Träume während der REM-Phase des Schlafes auftreten können, aber auch in anderen Schlafphasen.

Unterschiede in Träumen zwischen afrikanischen und westlichen Gruppen

Eine detaillierte Erkundung der Unterschiede in Träumen zwischen den afrikanischen und westlichen Gruppen, basierend auf den Ergebnissen der Studie. Es wird hervorgehoben, dass die Träume der afrikanischen Gemeinschaften oft mit einer Bedrohung beginnen, aber mit einem Bewältigungsmechanismus enden, während klinische Populationen mit Alpträumen oder sozialer Angst intensive Träume ohne kathartische emotionale Auflösung erleben.

Zusammenhang zwischen Träumen und gesellschaftlichen Normen

Eine Analyse des starken Zusammenhangs zwischen der Funktion von Träumen und den gesellschaftlichen Normen und Werten jeder spezifischen untersuchten Gesellschaft. Es wird erörtert, wie Träume kulturelle Einflüsse widerspiegeln können und dass die adaptive Funktion des Träumens in bestimmten Populationen möglicherweise defizitär ist.

Herstellung kausaler Zusammenhänge zwischen Träumen und Tagesfunktionen

Eine Diskussion über die Schwierigkeit, kausale Zusammenhänge zwischen Träumen und Tagesfunktionen herzustellen. Es werden die Grenzen der Studie angesprochen und anerkannt, dass weitere Forschung nötig ist, um das Verhältnis zwischen Träumen und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen vollständig zu verstehen.

Schlussfolgerung

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie, die den Einfluss der kulturellen und sozialen Umgebung auf Träume betont. Es wird die Bedeutung betont, bei der Untersuchung von Träumen und ihrer Funktion gesellschaftliche Normen und Werte zu berücksichtigen.

Quelle

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