Eine Studie der Lancaster University zeigt eine mangelnde Transparenz bei unternehmensgeführten Ökosystem-Restaurationsprojekten, was es schwierig macht, deren Qualität zu bewerten. Die Studie analysierte Nachhaltigkeitsberichte von 100 der größten Unternehmen der Welt und ergab, dass rund zwei Drittel in Ökosystem-Restaurationsmaßnahmen involviert sind. Allerdings berichten mehr als 90% dieser Projekte nicht über ökologische Ergebnisse, 80% geben keine Informationen zur Investitionssumme preis und ein Drittel gibt nicht einmal an, welche Fläche an Lebensraum sie wiederherstellen wollen. Die Forscher fordern eine größere Transparenz und einheitlichere Berichterstattung auf wissenschaftlichen Grundlagen basierend. Sie empfehlen verbesserte Richtlinien, die eine klare Unterscheidung zwischen Restaurationsmaßnahmen zur Milderung negativer Auswirkungen und solchen mit breiteren Zielen im Bereich Klima, Biodiversität und soziale Gerechtigkeit ermöglichen. Außerdem betonen sie die Notwendigkeit, lokale Interessengruppen in die Planung und Umsetzung der Projekte einzubeziehen. Die Studie wurde vom Royal Commission of 1851 und dem Natural Environment Research Council finanziert.



Der Mangel an Transparenz bei von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekten

Einführung

Die von der Lancaster University durchgeführte Studie beleuchtet den Mangel an Transparenz bei von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekten und seine Auswirkungen. Die Forscher analysierten Nachhaltigkeitsberichte von 100 der größten Unternehmen der Welt, um ihre Bemühungen bei der ökosystemischen Restaurierung zu bewerten.

Zusammenfassung:

Die Studie offenbart einen Mangel an Transparenz bei von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekten, was es schwierig macht, ihre Qualität und Wirksamkeit zu beurteilen.

Bemühungen von Unternehmen zur Ökosystem-Restaurierung

Die Studie ergab, dass etwa zwei Drittel der größten Unternehmen der Welt sich an Ökosystem-Restaurierungsmaßnahmen beteiligen.

Zusammenfassung:

Etwa zwei Drittel der größten Unternehmen der Welt sind an Ökosystem-Restaurierungsprojekten beteiligt.

Begrenzte Berichterstattung über ökologische Ergebnisse

Trotz der großen Anzahl von Unternehmen, die sich mit der Ökosystem-Restaurierung befassen, stellte die Studie fest, dass über 90% dieser Projekte keine ökologischen Ergebnisse berichten.

Zusammenfassung:

Mehr als 90% der von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekte geben in ihren Nachhaltigkeitsberichten keine ökologischen Ergebnisse an.

Fehlende Offenlegung der Investitionssumme

Eine weitere bedeutende Erkenntnis der Studie war, dass 80% der analysierten Projekte nicht die Höhe der investierten Summe für die Ökosystem-Restaurierung offenlegten.

Zusammenfassung:

Etwa 80% der von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekte geben nicht bekannt, wie viel sie investiert haben.

Unvollständige Informationen über das zu restaurierende Gebiet

Die Studie zeigte auch auf, dass ein Drittel der analysierten Projekte nicht einmal das zu restaurierende Gebiet angibt.

Zusammenfassung:

Etwa ein Drittel der von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekte gibt das zu restaurierende Gebiet nicht an.

Forderung nach mehr Transparenz und konsistenter Berichterstattung

Aufgrund ihrer Ergebnisse plädieren die Forscher für mehr Transparenz und eine konsistentere Berichterstattung bei von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekten.

Zusammenfassung:

Die Studie fordert mehr Transparenz und konsistente Berichterstattung bei von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsinitiativen.

Verbesserung der Berichtsrichtlinien

Die Forscher empfehlen die Entwicklung verbesserter Berichtsrichtlinien für Ökosystem-Restaurierungsprojekte.

Zusammenfassung:

Die Studie deutet auf die Notwendigkeit verbesserter Berichtsrichtlinien hin, die klare Standards für die Bewertung der Qualität und Wirkung von Ökosystem-Restaurierungsprojekten festlegen.

Unterscheidung der Restaurierungsaktivitäten

Eine wichtige Empfehlung besteht darin, zwischen Restaurierungsaktivitäten, die negative Auswirkungen mindern, und solchen, die breitere Klima-, Biodiversitäts- und soziale Gerechtigkeitsziele verfolgen, klar zu unterscheiden.

Zusammenfassung:

Die Forscher betonen die Bedeutung der Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Ökosystem-Restaurierungsaktivitäten, um ihre Ergebnisse korrekt bewerten zu können.

Einbindung lokaler Akteure

Die Studie hebt die wichtige Rolle der Einbindung lokaler Akteure bei der Gestaltung und Durchführung von Ökosystem-Restaurierungsprojekten hervor.

Zusammenfassung:

Die Einbindung lokaler Akteure ist entscheidend für den Erfolg und die Effektivität von von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsbemühungen.

Finanzierung und Unterstützung

Die Studie wurde durch Fördermittel der Royal Commission of 1851 und des Natural Environment Research Council finanziert.

Zusammenfassung:

Die Forschung wurde mit Unterstützung von Fördermitteln der Royal Commission of 1851 und des Natural Environment Research Council durchgeführt.

Fazit

Der Mangel an Transparenz bei von Unternehmen geführten Ökosystem-Restaurierungsprojekten stellt eine Herausforderung bei der Beurteilung ihrer Qualität und Wirkung dar. Die Studie hebt die Notwendigkeit von verbesserten Berichtsrichtlinien, der klaren Unterscheidung von Restaurierungsaktivitäten und der Einbindung lokaler Akteure hervor, um die Effektivität dieser Projekte zu verbessern.


Quelle

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