Forscher der University of Massachusetts Amherst haben zwei Studien veröffentlicht, die detaillierte Karten zeigen, wie sich 144 invasive Pflanzenarten bei einer Temperaturerhöhung um 2 Grad Celsius im östlichen Teil der Vereinigten Staaten entwickeln werden. Diese öffentlich verfügbaren Karten ermöglichen es den Verantwortlichen für invasive Arten, ihre Maßnahmen zu koordinieren und sich an zukünftige Klimaveränderungen anzupassen. Die Forscher analysierten vorhandene Datenbanken, um festzustellen, wann eine Art invasiv wird. Dabei stellten sie fest, dass die größten Hotspots für Invasionen rund um die Großen Seen, die Mitte des Atlantiks sowie die nordöstliche Küste von Florida und Georgia liegen. Zudem stellten die Forscher fest, dass die meisten Arten aufgrund steigender Temperaturen ihre Verbreitungsgebiete durchschnittlich um 213 Kilometer nach Nordosten verschieben werden. Sie fanden auch heraus, dass kommerzielle Baumschulen der Hauptverbreitungsweg für invasive Pflanzenarten sind und so für mehr als 80% der untersuchten Arten verantwortlich sind. Das Forscherteam erstellte öffentlich zugängliche Verbreitungskarten für einzelne Arten und spezifische Beobachtungslisten für Bundesstaaten, um Pflanzenfachleuten bei der Priorisierung von Maßnahmen zur Kontrolle invasiver Arten zu unterstützen. Zudem identifizierten sie 24 häufig gehandelte invasive Pflanzenarten im Nordosten der USA, deren Risiko mit dem Klimawandel steigen könnte, und boten einheimische Alternativen. Diese Ergebnisse und Werkzeuge unterstützen Fachkräfte dabei, aktuelle und zukünftige Invasionen invasiver Pflanzenarten effektiv zu bekämpfen.

Einführung

Invasive Pflanzenarten stellen eine erhebliche Bedrohung für Ökosysteme und die Artenvielfalt dar und ihre Auswirkungen werden voraussichtlich durch den Klimawandel verschärft. Forscher der University of Massachusetts Amherst haben kürzlich eine Studie durchgeführt, die wertvolle Erkenntnisse darüber liefert, wie sich 144 invasive Pflanzenarten bei einer Temperaturerhöhung um 2°C im Osten der USA verhalten werden. Durch die Analyse aktueller Datenbanken zu invasiven Arten konnten die Forscher die anfälligsten Gebiete für Invasionen bestimmen und vorhersagen, wie sich diese Arten aufgrund steigender Temperaturen verlagern werden. Diese Ergebnisse haben wichtige Auswirkungen auf das Management invasiver Arten und können dabei helfen, ihre Auswirkungen einzudämmen.

Identifizierung von Hotspots für invasive Pflanzeninvasionen

Die Forscher identifizierten mehrere Hotspots für invasive Pflanzeninvasionen im Osten der USA auf der Grundlage ihrer Analyse aktueller Datenbanken zu invasiven Arten. Die heißesten Hotspots wurden rund um die Großen Seen, die mittlere Atlantikküste und die nordöstlichen Küsten Floridas und Georgias gefunden. Die Kenntnis dieser Hotspots ist für die Priorisierung von Maßnahmen zur Bekämpfung invasiver Arten und die effektive Zuweisung von Ressourcen von entscheidender Bedeutung.

Zusammenfassung

Die Studie identifiziert Hotspots für invasive Pflanzeninvasionen im Osten der USA, einschließlich Gebieten rund um die Großen Seen, die mittlere Atlantikküste und die nordöstlichen Küsten Floridas und Georgias.

Voraussichtliche Veränderungen des Verbreitungsgebiets von invasiven Pflanzenarten

Die Forscher haben vorhergesagt, wie sich das Verbreitungsgebiet invasiver Pflanzenarten bei einer Temperaturerhöhung um 2°C verändern wird. Ihre Ergebnisse zeigen, dass diese Arten im Durchschnitt ihr Verbreitungsgebiet um etwa 213 Kilometer nach Nordosten verlagern werden. Diese Veränderungen haben erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme und die Artenvielfalt sowie auf das Management invasiver Pflanzenarten.

Zusammenfassung

Die Studie sagt voraus, dass invasive Pflanzenarten ihr Verbreitungsgebiet bei einer Temperaturerhöhung um 2°C im Durchschnitt um 213 Kilometer nach Nordosten verlagern werden.

Primäre Wege zur Einschleppung invasiver Pflanzenarten

Die Forscher fanden heraus, dass kommerzielle Baumschulen der Hauptweg zur Einschleppung invasiver Pflanzenarten im Osten der USA sind. Tatsächlich waren kommerzielle Baumschulen für die Verbreitung von über 80% der untersuchten invasiven Arten verantwortlich. Dies unterstreicht die Bedeutung der Regulierung und Überwachung des Pflanzenhandels, um die Einschleppung und Verbreitung invasiver Arten zu verhindern.

Zusammenfassung

Die Studie identifiziert kommerzielle Baumschulen als den Hauptweg zur Einschleppung invasiver Pflanzenarten, die für die Verbreitung von über 80% der untersuchten invasiven Arten verantwortlich sind.

Tools zur Bekämpfung invasiver Pflanzenarten

Um invasive Pflanzenmanager zu unterstützen, haben die Forscher öffentlich zugängliche Verbreitungskarten für einzelne Arten erstellt. Diese Karten können dabei helfen, Gebiete mit einem hohen Risiko für Invasionen zu identifizieren und bei der Priorisierung der Bekämpfungsmaßnahmen behilflich sein. Darüber hinaus wurden für jeden Staat spezifische Beobachtungslisten entwickelt, um invasive Artenbekämpfungsmaßnahmen lokal anzupassen. Die Studie hat auch 24 häufig verkaufte invasive Pflanzen im Nordosten der USA identifiziert, die durch den Klimawandel ein erhöhtes Risiko darstellen könnten, und alternative heimische Pflanzen vorgeschlagen. Diese Werkzeuge und Ressourcen können invasive Pflanzenmanager dazu befähigen, sowohl aktuelle als auch zukünftige Invasionen effektiv zu bekämpfen.

Zusammenfassung

Die Studie bietet zahlreiche Werkzeuge und Ressourcen zur Bekämpfung invasiver Pflanzenarten, darunter Verbreitungskarten für einzelne Arten, beobachtungsspezifische Listen und heimische Alternativen zu häufig verkauften invasiven Pflanzen.

Schlussfolgerung

Die von der University of Massachusetts Amherst durchgeführte Forschung beleuchtet die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels auf invasive Pflanzenarten im Osten der USA. Durch detaillierte Karten und Ressourcen ermöglicht die Studie invasive Artenmanagern eine bessere Koordination ihrer Maßnahmen und die Anpassung an zukünftige Klimaveränderungen. Diese Erkenntnisse dienen als wertvolles Werkzeug, um die Auswirkungen invasiver Pflanzenarten auf Ökosysteme, Artenvielfalt und Landwirtschaft zu verstehen und einzudämmen.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

Machine-Learning-Ansatz zur Berechnung von Übergangszuständen in chemischen Reaktionen

Forscher vom MIT haben eine maschinelle Lernmethode entwickelt, um Übergangszustände in chemischen…

Ein potenzieller Wirkstoffkandidat zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

Forscher der Universität Helsinki haben einen potenziellen Wirkstoff entdeckt, der zur Behandlung…

Von der Verbrennung angetriebener insektengroßer Roboter: Ein Durchbruch in der Robotik

Forscher der Cornell University haben einen robotischen Insekt entwickelt, der durch Verbrennung…

Die Rolle des Retinsäurerezeptors Alpha (RARα) bei der T-Zell-Aktivierung und Immunantwort

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal Immunity, zeigt, dass der nukleare Rezeptor…