Eine neue Studie des Karolinska Instituts, die in der Fachzeitschrift JAMA Network Open veröffentlicht wurde, legt nahe, dass Hautkontakt zwischen Eltern und sehr frühgeborenen Säuglingen in den ersten Stunden nach der Geburt dazu beitragen kann, die sozialen Fähigkeiten des Kindes zu entwickeln. Bisher wurden Frühgeborene direkt nach der Geburt in Inkubatoren platziert, doch die Studie mit dem Namen “Immediate parent-infant skin-to-skin study” (IPISTOSS) kam zu dem Ergebnis, dass sofortiger Hautkontakt sicher ist, die kardiorespiratorische Stabilisierung und die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur fördert und von Eltern geschätzt wird. Die Studie untersuchte auch die soziale Entwicklung von 71 Frühgeborenen im Alter von vier Monaten und wies ihnen entweder eine Inkubator-Betreuung oder Betreuung auf dem Schoß eines Elternteils für die ersten sechs Stunden nach der Geburt zu. Die Forscher stellten fest, dass Säuglinge, die sofortigen Hautkontakt erhielten, bessere Ergebnisse in kommunikativen und sozialen Fähigkeiten zeigten im Vergleich zu denen, die standardmäßige Betreuung erhalten hatten. Interessanterweise durften auch Väter Hautkontakt haben und hatten sogar mehr Kontakt als in früheren Studien, die sich auf Mütter konzentrierten. Die Forscher glauben, dass Väter eine ungenutzte Ressource für sofortigen Hautkontakt sein können, falls die Mutter nicht verfügbar ist. Das Forschungsteam plant, die Entwicklung der Kinder weiterhin im Alter von 12 und 24 Monaten zu untersuchen. Die Studie wurde in Zusammenarbeit von Forschern des Karolinska Instituts, des Universitätsklinikums Stavanger in Norwegen und der Universität Turku in Finnland durchgeführt. Die Forschung wurde von verschiedenen Organisationen finanziert und die Forscher haben keine Interessenskonflikte angegeben.

Einführung

Der Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Eltern und sehr frühgeborenen Babys hat sich als äußerst vorteilhaft erwiesen, insbesondere für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten. Eine kürzlich durchgeführte Studie mit dem Namen “Immediate parent-infant skin-to-skin study” (IPISTOSS) untersuchte die Auswirkungen des unmittelbaren Hautkontakts auf Frühchen und stellte positive Ergebnisse fest.

Zusammenfassung:

Der Einführungsteil gibt einen Überblick über die Bedeutung des Haut-zu-Haut-Kontakts für Frühgeborene und stellt den Fokus der IPISTOSS-Studie vor.

Die IPISTOSS-Studie

Die IPISTOSS-Studie wurde von Forschern des Karolinska Instituts, des Universitätsklinikums Stavanger und der Universität Turku durchgeführt. Ziel war es, die Vorteile und Sicherheit des unmittelbaren Hautkontakts für Frühgeborene zu untersuchen.

Zusammenfassung:

Dieser Abschnitt behandelt den Zweck und den Umfang der IPISTOSS-Studie. Es wird auf die beteiligten Institutionen und ihre Rolle bei der Durchführung der Forschung eingegangen.

Unmittelbarer Haut-zu-Haut-Kontakt vs. Inkubatorpflege

Traditionell wurden Frühchen unmittelbar nach der Geburt in Inkubatoren platziert. Die IPISTOSS-Studie hingegen untersuchte die Vorteile des unmittelbaren Hautkontakts im Vergleich zur Inkubatorpflege.

Zusammenfassung:

Dieser Abschnitt geht auf die Unterschiede zwischen unmittelbarem Haut-zu-Haut-Kontakt und Inkubatorpflege ein und beleuchtet die Vor- und Nachteile beider Ansätze.

Vorteile und Sicherheit des Haut-zu-Haut-Kontakts

Die Ergebnisse der IPISTOSS-Studie zeigen, dass unmittelbarer Hautkontakt nicht nur sicher ist, sondern auch verschiedene Vorteile für Frühgeborene bietet. Dazu gehören die Stabilisierung von Herz-Kreislauf-Funktionen, die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und eine verbesserte soziale Entwicklung.

Zusammenfassung:

Dieser Abschnitt stellt die konkreten Vorteile des Haut-zu-Haut-Kontakts für Frühgeborene dar. Dabei werden insbesondere die Stabilisierung von Herz-Kreislauf-Funktionen, die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und die soziale Entwicklung der Babys betont.

Verbesserte soziale Entwicklung nach vier Monaten

Im Rahmen der IPISTOSS-Studie wurde die soziale Entwicklung von Frühgeborenen im Alter von vier Monaten untersucht. Die Babys wurden entweder der Inkubatorpflege oder der Pflege auf der Brust eines Elternteils für die ersten sechs Stunden nach der Geburt zugeteilt.

Zusammenfassung:

In diesem Abschnitt werden die Ergebnisse der IPISTOSS-Studie zur sozialen Entwicklung nach vier Monaten erläutert und die Unterschiede zwischen den Babys, die unmittelbaren Haut-zu-Haut-Kontakt erhielten, und denen, die standardmäßige Pflege erhielten, verglichen.

Die Rolle der Väter beim Haut-zu-Haut-Kontakt

Die IPISTOSS-Studie legte besonderen Wert auf die Einbeziehung der Väter beim unmittelbaren Hautkontakt. Den Vätern wurde zur Teilnahme ermutigt und sie hatten im Vergleich zu den Müttern den intensivsten Kontakt mit den Babys.

Zusammenfassung:

In diesem Abschnitt wird die Beteiligung der Väter beim Haut-zu-Haut-Kontakt behandelt. Es wird die Bedeutung ihrer Teilnahme und die potenziellen Vorteile sowohl für die Babys als auch für die Väter selbst diskutiert.

Weitere Forschung und zukünftige Studien

Die Forscher, die an der IPISTOSS-Studie beteiligt waren, planen, die Entwicklung der Frühchen auch nach 12 und 24 Monaten weiter zu untersuchen. Diese Langzeitstudie wird zusätzliche Einblicke in die langfristigen Auswirkungen des unmittelbaren Haut-zu-Haut-Kontakts auf Frühgeborene liefern.

Zusammenfassung:

In diesem Abschnitt wird auf die zukünftigen Pläne des Forschungsteams eingegangen und die Bedeutung von weiteren Studien hervorgehoben, um die langfristigen Auswirkungen des Haut-zu-Haut-Kontakts auf Frühgeborene vollständig zu verstehen.

Schlussfolgerung

Die Ergebnisse der IPISTOSS-Studie legen nahe, dass der unmittelbare Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Eltern und Frühgeborenen zahlreiche Vorteile bietet, darunter eine verbesserte soziale Entwicklung. Die Einbeziehung der Väter beim Haut-zu-Haut-Kontakt wird ebenfalls als wichtiger Faktor für das Wohlbefinden der Babys hervorgehoben.

Zusammenfassung:

Der Abschluss fasst die wichtigsten Ergebnisse der IPISTOSS-Studie zusammen und betont die Bedeutung des unmittelbaren Haut-zu-Haut-Kontakts für Frühgeborene.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

Machine-Learning-Ansatz zur Berechnung von Übergangszuständen in chemischen Reaktionen

Forscher vom MIT haben eine maschinelle Lernmethode entwickelt, um Übergangszustände in chemischen…

Ein potenzieller Wirkstoffkandidat zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

Forscher der Universität Helsinki haben einen potenziellen Wirkstoff entdeckt, der zur Behandlung…

Von der Verbrennung angetriebener insektengroßer Roboter: Ein Durchbruch in der Robotik

Forscher der Cornell University haben einen robotischen Insekt entwickelt, der durch Verbrennung…

Die Rolle des Retinsäurerezeptors Alpha (RARα) bei der T-Zell-Aktivierung und Immunantwort

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal Immunity, zeigt, dass der nukleare Rezeptor…