Forscher der Universitäten Bonn und St. Andrews haben eine Lösung für die sogenannte Hubble-Spannung vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um die Diskrepanz in den Messwerten der Hubble-Lemaitre-Konstante, die die Expansionsrate des Universums beschreibt. Der Widerspruch entsteht aufgrund unterschiedlicher Messmethoden. Die Wissenschaftler schlagen vor, dass eine alternative Gravitationstheorie namens modified Newtonian dynamics (MOND) die widersprüchlichen Werte erklären und die Hubble-Spannung auflösen kann. MOND, entwickelt von Prof. Mordehai Milgrom, sagt die Existenz von Unterfrequenzen oder “Blasen” in der Verteilung der Materie im Universum voraus. Diese Blasen erzeugen Gravitationskräfte, die Galaxien zu den Rändern der Kavität ziehen und sie schneller von uns wegbewegen als erwartet. Indem sie annehmen, dass sich die Schwerkraft nach Milgroms Theorie verhält, zeigen die Forscher, dass es nur eine Konstante für die Expansion des Universums geben würde und die beobachteten Abweichungen auf Unregelmäßigkeiten in der Verteilung der Materie zurückzuführen sind. Die Studie wurde in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht und vom British Science and Technology Facilities Council finanziert.

Einführung

In diesem Artikel wird die Hubble-Spannung untersucht, die auf die Diskrepanz in den Messwerten der Hubble-Lemaitre-Konstante, einem grundlegenden Parameter, der die Expansionsrate des Universums beschreibt, verweist. Forscher der Universitäten Bonn und St. Andrews haben eine Lösung für diese Spannung mit einer alternativen Gravitätstheorie namens modifizierte newtonsche Dynamik (MOND) vorgeschlagen.

Die Hubble-Spannung: Hintergrund und Ursachen

In diesem Abschnitt geben wir einen umfassenden Überblick über die Hubble-Spannung und diskutieren den Hintergrund sowie die verschiedenen Ursachen, die zu inkonsistenten Messwerten der Hubble-Lemaitre-Konstante führen. Wir erklären die unterschiedlichen Messmethoden und die resultierenden Abweichungen.

Modifizierte newtonsche Dynamik (MOND): Eine alternative Gravitätstheorie

In diesem Abschnitt stellen wir die modifizierte newtonsche Dynamik (MOND) als alternative Gravitätstheorie vor, die von Prof. Mordehai Milgrom vorgeschlagen wurde. Wir erklären die Grundprinzipien von MOND und wie es sich von der traditionellen Gravitätstheorie nach Newtons Physik und Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie unterscheidet.

MONDs Vorhersage: Unter-Dichten oder “Blasen” in der Verteilung der Materie

In diesem Abschnitt gehen wir auf die spezifischen Vorhersagen von MOND ein und konzentrieren uns dabei auf das Vorhandensein von Unter-Dichten oder “Blasen” in der Verteilung der Materie im Universum. Wir erklären, wie diese Blasen vermutlich Gravitationskräfte erzeugen, die Galaxien zu den Rändern der Hohlräume ziehen und sie schneller von uns wegbewegen lassen, als erwartet.

Unregelmäßigkeiten in der Verteilung der Materie und die Hubble-Spannung

In diesem Unterabschnitt diskutieren wir, wie die Unregelmäßigkeiten in der Verteilung der Materie, wie von MOND vorhergesagt, mit der Hubble-Spannung in Verbindung gebracht werden können. Wir erkunden, wie die Annahme, dass die Schwerkraft sich gemäß Milgroms Theorie verhält, die widersprüchlichen Messwerte der Hubble-Lemaitre-Konstante erklären kann.

Forschungsergebnisse und Demonstration

In diesem Abschnitt präsentieren wir die Ergebnisse der Forscher der Universitäten Bonn und St. Andrews. Wir erklären ausführlich, wie sie nachgewiesen haben, dass durch die Annahme, dass die Schwerkraft sich gemäß MOND verhält, es nur eine Konstante für die Expansion des Universums geben würde und die beobachteten Abweichungen durch Unregelmäßigkeiten in der Verteilung der Materie erklärt werden könnten.

Auswirkungen und Bedeutung der Studie

In diesem Abschnitt diskutieren wir die Auswirkungen und Bedeutung der Erkenntnisse der Studie. Wir untersuchen, wie die vorgeschlagene Lösung der Hubble-Spannung mit MOND möglicherweise eines der langjährigen Probleme der Kosmologie lösen und Licht auf die Natur der Schwerkraft und die Struktur des Universums werfen könnte.

Förderung und Veröffentlichung

In diesem Abschnitt geben wir Informationen über die Finanzierung der Studie durch den British Science and Technology Facilities Council. Darüber hinaus erwähnen wir die Veröffentlichung der Forschung in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society.

Schlussfolgerung

In diesem abschließenden Abschnitt fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen, die im Artikel diskutiert wurden, und wiederholen die vorgeschlagene Lösung der Hubble-Spannung mit Hilfe der modifizierten newtonschen Dynamik (MOND). Wir heben auch die potenziellen Auswirkungen und die Bedeutung der Erkenntnisse der Studie im Bereich der Kosmologie hervor.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

Machine-Learning-Ansatz zur Berechnung von Übergangszuständen in chemischen Reaktionen

Forscher vom MIT haben eine maschinelle Lernmethode entwickelt, um Übergangszustände in chemischen…

Ein potenzieller Wirkstoffkandidat zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

Forscher der Universität Helsinki haben einen potenziellen Wirkstoff entdeckt, der zur Behandlung…

Von der Verbrennung angetriebener insektengroßer Roboter: Ein Durchbruch in der Robotik

Forscher der Cornell University haben einen robotischen Insekt entwickelt, der durch Verbrennung…

Die Rolle des Retinsäurerezeptors Alpha (RARα) bei der T-Zell-Aktivierung und Immunantwort

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal Immunity, zeigt, dass der nukleare Rezeptor…