Die Forschung erklärt, warum der Trend des Rückgangs des arktischen Meereises seit 2007 ins Stocken geraten ist. Laut einer Studie in Science liegt dies an der Umkehr des sogenannten arktischen Dipols, einem atmosphärischen Phänomen. Die Umweltauswirkungen des arktischen Dipols, auch als Atlantifizierung bekannt, werden durch das Nordatlantikwasser beeinflusst. Die Studie, geleitet von Professor Igor Polyakov von der University of Alaska Fairbanks, bietet eine multidisziplinäre Analyse der Veränderungen in der Arktis. Der arktische Dipol wechselt in einem 15-jährigen Zyklus und der derzeitige positive Modus, der seit 2007 besteht, präsentiert sich mit im Uhrzeigersinn wehenden Winden über dem kanadischen Sektor und gegen den Uhrzeigersinn wehenden Winden über der sibirischen Arktis. Diese Windmuster beeinflussen Meeresströmungen, Lufttemperaturen, Wärmeaustausch, Treibeisbewegungen, Export und Ökosysteme. Die Studie betont die Bedeutung des Wasser-Austauschs zwischen den nordischen Meeren und dem Arktischen Ozean und kommt zu dem Schluss, dass der Rückgang des Meereises ein Indikator für den Klimawandel ist. Die Forscher identifizierten einen “Schaltmechanismus”, verursacht durch die Regime des arktischen Dipols, der zu abwechselnden Veränderungen im ozeanischen Fluss durch die Framstraße und das Barentsmeer führt. Sie stellten auch fest, dass gegen den Uhrzeigersinn wehende Winde Süßwasser aus sibirischen Flüssen in den kanadischen Sektor transportieren und so zum Rückgang des Meereises beitragen. Die Forscher warnen davor, dass der derzeitige positive Modus sich möglicherweise wieder umkehren könnte, was den Rückgang des Meereises beschleunigen könnte. Die Forschung wurde durch die US-amerikanische National Science Foundation und das US-amerikanische Office of Naval Research finanziert.

Einführung

Dieser Artikel untersucht neue Forschungen, die den gestoppten Trend des Verlustes des Arktischen Meereises seit 2007 erklären. Die Studie, veröffentlicht in Science und unter der Leitung von Professor Igor Polyakov von der University of Alaska Fairbanks, konzentriert sich auf die Rolle des Arktischen Dipols, einem atmosphärischen Merkmal, das auch Atlantisierung genannt wird. Die Forschung liefert eine multidisziplinäre Analyse der Veränderungen in der Arktis und betont die Bedeutung des Verständnisses der Umweltwirkungen des Arktischen Dipoles.

Der Arktische Dipol und sein Zyklus

Der Arktische Dipol ist ein natürliches atmosphärisches Merkmal, das sich in einem 15-jährigen Zyklus abwechselt. Das aktuelle positive Regime besteht seit 2007 und ist gekennzeichnet durch im Uhrzeigersinn verlaufende Winde über dem kanadischen Sektor und gegen den Uhrzeigersinn verlaufende Winde über der sibirischen Arktis. Diese Windmuster haben erhebliche Auswirkungen auf verschiedene Faktoren in der Arktis, einschließlich Meeresströmungen, Lufttemperaturen, Wärmeaustausch, Treibeis, Export und Ökosysteme.

Zusammenfassung: In diesem Abschnitt wird auf die Eigenschaften und den Zyklus des Arktischen Dipoles eingegangen und seine Auswirkungen auf die Arktisumwelt hervorgehoben.

Die Umweltwirkungen des Arktischen Dipoles

Die von Professor Polyakov und seinem Team durchgeführte Studie konzentriert sich auf die Umweltwirkungen des Arktischen Dipoles. Die Forscher fanden heraus, dass der Arktische Dipol, auch als Atlantisierung bezeichnet, von Wasser aus dem Nordatlantik beeinflusst wird. Dieser Wasseraustausch zwischen den Nordmeeren und dem Arktischen Ozean spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Arktisumwelt. Die Studie zeigt, dass der Rückgang des Meereises ein Indikator für den Klimawandel ist und betont die Bedeutung der Berücksichtigung der Wasseraustausche und ihrer Auswirkungen auf die Arktis.

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt wird auf die Umweltwirkungen des Arktischen Dipoles eingehen, insbesondere auf dessen Einfluss auf den Rückgang des Meereises und die breiteren Auswirkungen des Klimawandels.

Der “Schaltungsmechanismus” und seine Auswirkungen

Die Forscher identifizierten einen “Schaltungsmechanismus”, der durch die Regime des Arktischen Dipoles verursacht wird. Diese Mechanismus führt zu abwechselnden Veränderungen im ozeanischen Fluss durch die Framstraße und das Barentsmeer. Die Studie betont die erhebliche Auswirkung dieses Mechanismus auf den Wasseraustausch und den Transport von Süßwasser aus sibirischen Flüssen in den kanadischen Sektor. Diese Süßwassereinbringung trägt zur Verlangsamung des Meereisverlusts in der Region bei.

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt wird den “Schaltungsmechanismus” erklären und seine direkte Auswirkung auf den ozeanischen Fluss, den Wasseraustausch und die insgesamt verlangsamte Abnahme des Meereises in der Arktis erläutern.

Potentielle zukünftige Szenarien und Bedenken

Obwohl das aktuelle positive Regime des Arktischen Dipoles zum Rückgang des Meereisverlusts beigetragen hat, warnen die Forscher davor, dass es in Zukunft wieder zurückkehren könnte. Wenn das Regime zu einer negativen Phase wechselt, könnte dies zu einer potenziellen Beschleunigung des Meereisverlusts führen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Verständnisses der Dynamik des Arktischen Dipoles und seiner potenziellen Auswirkungen auf die Arktisumwelt.

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt wird auf die Bedenken hinsichtlich zukünftiger Szenarien und der potenziellen Beschleunigung des Meereisverlusts eingehen, wenn das positive Regime des Arktischen Dipoles umkehrt.

Finanzierung und Dank

Die Studie wurde von der U.S. National Science Foundation und dem U.S. Office of Naval Research finanziert. Die Forscher danken diesen Institutionen für die Unterstützung bei ihrer multidisziplinären Analyse der Veränderungen in der Arktis.

Zusammenfassung: Dieser Abschnitt bietet Informationen über die Finanzierungsquellen und die Anerkennung der Unterstützung für die Forschungsstudie, die von Professor Polyakov und seinem Team durchgeführt wurde.

Quelle

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