Ein Team von Wissenschaftlern, darunter der Archäologe Dr. Michael Waters von der Texas A&M University, hat eine Studie in den Rancho La Brea Teergruben in Kalifornien durchgeführt, um das Timing und die Ursachen der großen Säugetieraussterben am Ende der letzten Eiszeit in Nordamerika zu bestimmen. Sie verwendeten die Radiokarbon-Datierung von 169 Knochen verschiedener Tiere wie Bisons, Pferden, Kamelen und Riesenfaultieren sowie der Fleischfresser, die auf sie Jagd machten. Das Team verglich diese Ergebnisse mit Pollen- und Holzkohle-Aufzeichnungen sowie Daten über menschliche und große Säugetierpopulationen. Die Forscher verwendeten zeitliche Reihenmodellierung, um eine detaillierte Chronologie zu erstellen, die den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Vegetationsveränderungen, Feueraktivität, demographischen Daten und dem Aussterben von Megafauna zeigt.

Die Studie zeigt, dass die Populationen von eiszeitlichen Säugetieren im südlichen Kalifornien von vor 15.000 bis etwa vor 13.250 Jahren stabil blieben. Allerdings kam es nach dieser Zeit zu einem scharfen Rückgang, bei dem alle sieben untersuchten Tiere zwischen vor 13.070 und vor 12.900 Jahren ausstarben. Das Aussterben ereignete sich zeitgleich mit einer Veränderung der Umwelt, die durch Erwärmung und Austrocknung gekennzeichnet war und das Land in Südkalifornien anfälliger für Brände machte. Das Team schlägt vor, dass diese Brände, die wahrscheinlich von Menschen verursacht wurden, eine Rolle beim schnellen Rückgang und Aussterben der Megafauna spielten. Die Studie legt auch nahe, dass die heutigen Klimaveränderungen in Kalifornien denen des späten Pleistozäns ähneln, was auf eine potenzielle Wiederholung der Geschichte hindeutet. Die Forschung hat nicht nur Auswirkungen auf das Gebiet von Rancho La Brea, sondern auch auf das Verständnis der Aussterben in ganz Nordamerika. Die Ergebnisse des Teams werden hilfreich sein, um Megafauna-Überreste aus anderen Regionen zu datieren und ein umfassenderes Verständnis der Forschung im Kontext von Nordamerika zu erhalten. Die Studie wurde von der National Science Foundation und verschiedenen spezifischen Zuschüssen der Texas A&M University unterstützt.

Einführung

Überblick über die durchgeführte Studie in den Rancho La Brea Teergruben, um die zeitliche Einordnung und Ursachen des Aussterbens der Megafauna am Ende der letzten Eiszeit in Nordamerika zu bestimmen.

Methodik

Erklärung des Vorgehens der Forscher bei der Durchführung der Studie, einschließlich der Verwendung der Radiokarbonmethode an Tierknochen, der Analyse von Pollen- und Kohlerecords sowie von Modellierungstechniken.

Stabile Populationen und plötzlicher Rückgang

Erörterung der Stabilität der Populationen von Eiszeit-Säugetieren in Südkalifornien vor 15.000 bis 13.250 Jahren, gefolgt von einem starken Rückgang und dem Aussterben aller sieben untersuchten Tiere zwischen 13.070 und 12.900 Jahren vor heute.

Umweltveränderungen und Megafauna-Aussterben

Erklärung der Umweltveränderungen während des Aussterbens, darunter Erwärmung, Trockenheit und erhöhte Anfälligkeit für Brände in Südkalifornien. Diskussion, wie diese Faktoren wahrscheinlich zum schnellen Rückgang und Aussterben der Megafauna beigetragen haben.

Menschliche Einflussnahme und Feueraktivität

Analyse der Rolle des Menschen bei der Entstehung von Bränden während des Aussterbezeitraums und wie dies zum Rückgang der Megafauna beitragen könnte.

Auswirkungen auf aktuelle Klimaveränderungen

Erörterung, wie die gegenwärtigen Klimaveränderungen in Kalifornien denen des späten Pleistozäns ähneln und somit eine potenzielle Wiederholung der Geschichte anzeigen. Untersuchung der breiteren Auswirkungen der Forschung auf das Verständnis von Aussterben in ganz Nordamerika.

Größere Anwendungen der Ergebnisse

Erklärung, wie die Ergebnisse des Teams in den Rancho La Brea Teergruben zur Datierung von Megafauna-Überresten an anderen Orten und zum Erhalt eines umfassenderen Verständnisses der Forschung im Kontext Nordamerikas angewendet werden können.

Schlussfolgerung

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie und ihrer Bedeutung. Erwähnung der Unterstützung durch die National Science Foundation und spezifische Zuschüsse der Texas A&M University.

Quelle

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