Eine Analyse in der Zeitschrift iScience zeigt, dass die aktuelle Emoji-Bibliothek die Vielfalt der Natur und den “Baum des Lebens” unzureichend abbildet. Naturschutzbiologen haben Emojis für Natur und Tiere kategorisiert und festgestellt, dass Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen schlecht repräsentiert sind, während Tiere, insbesondere Wirbeltiere, überrepräsentiert sind. Die Forscher argumentieren, dass ein vielfältigerer und inklusiverer Emoji-Katalog dazu beitragen könnte, das Bewusstsein für den Artenschutz zu erhöhen und Gespräche darüber anzuregen. Sie verglichen die Emoji-Biodiversität mit der realen Biodiversität und stellten fest, dass Tiere mehr Aufmerksamkeit erhalten als andere Tiergruppen. Die Forscher wiesen auch auf Vorurteile bei der Darstellung von Tieremojis hin, wobei Wirbeltiere überrepräsentiert und Gliederfüßer, Weichtiere, Nesseltiere und Ringelwürmer unterrepräsentiert sind. Darüber hinaus werden bestimmte Arten wie Plattwürmer und Nematoden überhaupt nicht dargestellt. Die Emoji-Biodiversität hat im Laufe der Zeit zugenommen, aber weitere Forschung wird benötigt, um zu untersuchen, wie naturbezogene Emojis in der Biodiversitätskommunikation und im Artenschutz eingesetzt werden.

Die aktuelle Emoji-Bibliothek lässt die Vielfalt der Natur und den “Baum des Lebens” vermissen, wie eine in der Zeitschrift iScience veröffentlichte Analyse zeigt.

Die Unzulänglichkeit der aktuellen Emoji-Bibliothek

Die aktuelle Emoji-Bibliothek weist darin erhebliche Lücken auf.

Kategorisierung von Natur- und Tieremojis

Konservierungswissenschaftler haben die Kategorisierung und Darstellung von Natur- und Tieremojis untersucht und signifikante Unterschiede festgestellt.

Unzureichende Darstellung von Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen

Die Analyse ergab, dass Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen in der aktuellen Emoji-Bibliothek schlecht repräsentiert sind.

Auswirkungen auf den Schutz der Biodiversität

Ein Mangel an vielfältigen und inklusiven Emoji-Darstellungen von Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen beeinträchtigt Gespräche und das Bewusstsein für den Schutz der Biodiversität.

Überrepräsentation von Tieren, insbesondere Wirbeltieren

Während Tiere in der Emoji-Bibliothek gut vertreten sind, gibt es eine Überrepräsentation von Wirbeltieren.

Voreingenommenheit bei der Darstellung von Tieremojis

Bestimmte Tiergruppen, wie Gliederfüßer, Weichtiere, Nesseltiere und Ringelwürmer, sind im Vergleich zu Wirbeltieren unterrepräsentiert.

Von Emoji-Darstellung ausgeschlossene Arten

Einige Arten, wie Plattwürmer und Fadenwürmer, sind in der aktuellen Emoji-Bibliothek völlig abwesend.

Auswirkungen auf das Bewusstsein für Arten

Das Fehlen bestimmter Arten in Emojis kann zu einem Mangel an Wissen und Verständnis für ihre Existenz und Bedeutung beitragen.

Das Potenzial von diversen und inklusiven Emojis im Biodiversitätsschutz

Eine vielfältigere und inklusivere Emoji-Auswahl könnte eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung und Förderung von Gesprächen über den Schutz der Biodiversität spielen.

Emojis zur Initiierung von Gesprächen

Emojis können als visueller Anstoß dienen, um Diskussionen über Biodiversität und die Bedeutung des Schutzes von Arten einzuleiten.

Vergleich von Emoji-Biodiversität und realer Biodiversität

Die Forscher haben die Vielfalt der Emojis mit der realen Biodiversität verglichen.

Unterschiede in Aufmerksamkeit und Darstellung

Die Analyse ergab, dass Tier-Emojis mehr Aufmerksamkeit erhalten als andere Taxa, was auf eine Voreingenommenheit bei der Emoji-Darstellung von Tieren hinweist.

Möglichkeiten zur Verbesserung

Das Hervorheben der Unterschiede kann Anstrengungen zur Verbesserung der Emoji-Biodiversitätsdarstellung motivieren.

Zunehmende Emoji-Biodiversität im Laufe der Zeit

Die Emoji-Biodiversität hat sich im Laufe der Zeit allmählich entwickelt, jedoch bestehen immer noch erhebliche Lücken und Voreingenommenheiten.

Zukünftige Forschung zur Emoji-Nutzung in der Biodiversitätskommunikation

Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um zu verstehen, wie naturbezogene Emojis in der Biodiversitätskommunikation und im Schutz von Arten eingesetzt werden.

Vorantreiben der Gleichberechtigung in der Emoji-Darstellung

Fortgesetzte Forschung kann dazu beitragen, Strategien für eine repräsentativere und inklusivere Emoji-Auswahl in der Zukunft zu entwickeln.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

Machine-Learning-Ansatz zur Berechnung von Übergangszuständen in chemischen Reaktionen

Forscher vom MIT haben eine maschinelle Lernmethode entwickelt, um Übergangszustände in chemischen…

Ein potenzieller Wirkstoffkandidat zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

Forscher der Universität Helsinki haben einen potenziellen Wirkstoff entdeckt, der zur Behandlung…

Von der Verbrennung angetriebener insektengroßer Roboter: Ein Durchbruch in der Robotik

Forscher der Cornell University haben einen robotischen Insekt entwickelt, der durch Verbrennung…

Die Rolle des Retinsäurerezeptors Alpha (RARα) bei der T-Zell-Aktivierung und Immunantwort

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal Immunity, zeigt, dass der nukleare Rezeptor…