Eine kürzlich im “Proceedings of the Royal Society B” veröffentlichte Studie untersuchte den Einsatz von Umwelt-DNA (eDNA) zur Analyse von Fisch- und Zooplanktongemeinschaften in Süßwasserökosystemen. Die Studie, unter der Leitung von Dr. Joanne Littlefair von der Queen Mary University of London, konzentrierte sich auf drei Seenetze im borealen Wald Kanadas und zeigte, dass eDNA zwischen Süßwasserkörpern transportiert werden kann. Dies verdeutlicht das Potenzial von eDNA als Werkzeug zur Erforschung der Biodiversität.

Die Forscher stellten fest, dass die eDNA innerhalb der Seen im Allgemeinen die Habitatvorlieben der vorhandenen Arten widerspiegelte. Allerdings beobachteten sie auch, dass sich einige eDNA-Proben stromabwärts in andere Seen bewegten, insbesondere in Gebieten mit hoher Konnektivität. Dies legt nahe, dass bei eDNA-Studien die Konnektivität des Süßwassersystems berücksichtigt und Proben an mehreren Standorten gesammelt werden sollten, um ein umfassendes Verständnis der Biodiversität zu gewinnen.

Die Ergebnisse haben Auswirkungen auf den Einsatz von eDNA in der Biodiversitätsüberwachung, da die Wasserbewegung die räumliche Auflösung der eDNA-Detektion beeinflussen kann. In Ökosystemen mit schnell fließendem Wasser sind möglicherweise mehr Proben erforderlich, um die Chancen für den Nachweis von eDNA zu erhöhen. Diese Forschung trägt zu einem besseren Verständnis bei, wie eDNA zur Überwachung und Erhaltung der aquatischen Biodiversität genutzt werden kann.

Die Studie wurde vom Nationalen Rat für Naturwissenschaften und Ingenieurwesen Kanadas (NSERC) und der Umweltabteilung von WSP Montreal finanziert. Es handelte sich um eine gemeinsame Anstrengung von Forschern der Queen Mary University of London, der McGill University, der Lakehead University, des IISD Experimental Lakes Area und von SHARCNET. Dr. Littlefair führte die Studie während ihrer Tätigkeit an der McGill University und der Queen Mary University of London durch.


Einführung

Kurze Einführung in die Verwendung von Umweltdaten (eDNA) bei Biodiversitätsstudien und ihr Potenzial in Süßwasserökosystemen.

Was ist Umweltdaten (eDNA)?

Erklärung, was Umweltdaten (eDNA) sind, wie sie gewonnen werden und ihre Bedeutung für die Überwachung der Biodiversität.

Potenzial von eDNA in Süßwasserökosystemen

Diskussion, warum eDNA besonders nützlich ist, um die Biodiversität in Süßwasserökosystemen zu untersuchen.

Studienentwurf und Methodik

Überblick über den Studienentwurf und die Methodik, die bei der Untersuchung von Fisch- und Zooplanktongemeinschaften in kanadischen Süßwasserökosystemen verwendet wurden.

Seenetze im borealen Wald Kanadas

Beschreibung der drei Seenetze im borealen Wald Kanadas, die Gegenstand der Studie waren.

Probenahme und Analyse von eDNA

Erklärung, wie die Forscher eDNA-Proben aus den Süßwasserkörpern entnommen und analysiert haben.

Ergebnisse und Befunde

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie über die Verwendung von eDNA zur Analyse von Fisch- und Zooplanktongemeinschaften in Süßwasserökosystemen.

Reflektion von Habitatpräferenzen

Diskussion darüber, wie eDNA im See im Allgemeinen die Habitatpräferenzen der vorhandenen Arten widerspiegelte.

Transport von eDNA

Erklärung der Beobachtung, dass einige eDNA flussabwärts in andere Seen transportiert wurde, insbesondere in Gebieten mit hoher Konnektivität.

Auswirkungen auf eDNA-Erhebungen

Diskussion über die Auswirkungen der Ergebnisse auf die Verwendung von eDNA bei der Biodiversitätsüberwachung und die Bedeutung der Berücksichtigung der Konnektivität des untersuchten Süßwassersystems.

Bedeutung der Biodiversitätsüberwachung

Erklärung der Bedeutung der Biodiversitätsüberwachung und wie eDNA zu einem besseren Verständnis und Schutz der aquatischen Biodiversität beitragen kann.

Finanzierung und Zusammenarbeit

Informationen über die Finanzierungsquellen für die Studie und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen und Forschern.

Finanzierung

Details zu Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada (NSERC) und der WSP Montreal Environment-Abteilung als Finanzierungsquellen für die Studie.

Zusammenarbeit

Liste der Institutionen und Forscher, die an der Zusammenarbeit für die Studie beteiligt sind.


Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

Machine-Learning-Ansatz zur Berechnung von Übergangszuständen in chemischen Reaktionen

Forscher vom MIT haben eine maschinelle Lernmethode entwickelt, um Übergangszustände in chemischen…

Ein potenzieller Wirkstoffkandidat zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

Forscher der Universität Helsinki haben einen potenziellen Wirkstoff entdeckt, der zur Behandlung…

Von der Verbrennung angetriebener insektengroßer Roboter: Ein Durchbruch in der Robotik

Forscher der Cornell University haben einen robotischen Insekt entwickelt, der durch Verbrennung…

Die Rolle des Retinsäurerezeptors Alpha (RARα) bei der T-Zell-Aktivierung und Immunantwort

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal Immunity, zeigt, dass der nukleare Rezeptor…