In der von der American Psychological Association veröffentlichten Studie wird festgestellt, dass junge Schachspielerinnen oft mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen konfrontiert werden. Die Forschung von Sophie Arnold liefert erstmalig umfangreiche Belege dafür, dass junge Schachspielerinnen diskriminiert werden. An der Studie nahmen 286 Eltern und Betreuer von 654 Kindern einer Mailingliste des US-Schachverbandes teil. 90% der Erwachsenen waren Männer und 81% der Kinder waren Jungen. Die Teilnehmer waren der Meinung, dass Mädchen ein niedrigeres Schachrating haben als Jungen, besonders wenn sie glaubten, dass hohe Begabung für den Erfolg im Schach notwendig sei. Betreuer, die diese Überzeugung unterstützten, waren eher der Meinung, dass Mädchen aufgrund geringer Fähigkeiten aus dem Schach aussteigen würden. Im Jahr 2020 waren nur 14% aller Schachspielerinnen und -spieler im US-Schachverband weiblich. Viele erfolgreiche Schachspielerinnen und -trainer haben kürzlich einen offenen Brief unterzeichnet, der sich mit Sexismus und sexueller Gewalt in der Schachwelt befasst. Sie sind der Meinung, dass dies zu einem Rückgang der weiblichen Teilnahme beiträgt. Geschlechtsspezifische Vorurteile können Mädchen davon abhalten, mit dem Schachspiel anzufangen, wenn ihre Eltern und Betreuer nicht daran glauben, dass sie erfolgreich sein können. Die Studie ergab, dass Eltern glauben, dass Mädchen eine weniger unterstützende Schachumgebung haben als Jungen. Eltern und Betreuer waren jedoch der Ansicht, dass Mädchen nicht häufiger aussteigen würden aufgrund einer fehlenden Unterstützung. Die Studie beinhaltete nicht genug Mütter und weibliche Betreuer, um ihre Meinungen zu berücksichtigen, und die Ergebnisse spiegeln möglicherweise nicht die Meinung der Allgemeinheit wider. Die Forschung schließt daraus, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Geschlechtervorurteilen entgegenzuwirken und weibliche Spielerinnen in der Schachwelt zu unterstützen.

Einführung

Dieser Artikel untersucht die Präsenz von Geschlechtervorurteilen, denen junge weibliche Schachspielerinnen in der von Männern dominierten Schachwelt ausgesetzt sind. Er untersucht die Ergebnisse einer Studie von Sophie Arnold über Geschlechtervorurteile und deren Auswirkungen auf die Teilnahme und den Erfolg junger Mädchen im Schach.

Wachsende Beweise für Geschlechtervorurteile

Die von Sophie Arnold durchgeführte Studie liefert erstmals umfangreiche Belege für Geschlechtervorurteile gegen junge weibliche Schachspielerinnen. Sie umfasste 286 Eltern und Mentoren von 654 Kindern und offenbarte ein erhebliches Geschlechterungleichgewicht sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern, die an der Studie teilnahmen.

[ZUSAMMENFASSUNG: Die Studie zeigt die Verbreitung von Geschlechtervorurteilen bei Eltern und Mentoren, wobei die Mehrheit Männer sind, und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Potenzials junger Spielerinnen.]

Glaube an geringeres Potenzial für Mädchen

Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Eltern und Mentoren oft glauben, dass Mädchen ein geringeres Schachrating haben als Jungen. Dieser Glaube ist besonders signifikant, wenn Personen Brillanz als Voraussetzung für Erfolg im Schach ansehen.

[ZUSAMMENFASSUNG: Eltern und Mentoren, die den Glauben unterstützen, dass Brillanz für den Erfolg im Schach notwendig ist, haben tendenziell geringere Erwartungen an die Fähigkeiten von Spielerinnen.]

Erwartung, aufgrund geringer Fähigkeiten auszusteigen

Mentoren, die den Glauben an ein geringeres Potenzial bei Mädchen unterstützen, glauben auch eher, dass ihre weiblichen Mentees aufgrund ihrer wahrgenommenen geringen Fähigkeiten aus dem Schach aussteigen werden. Diese Überzeugung hemmt die Teilnahme und den Fortschritt junger Mädchen im Schach zusätzlich.

[ZUSAMMENFASSUNG: Die Studie zeigt den Zusammenhang zwischen der Unterstützung von Geschlechtervorurteilen durch Mentoren und der Wahrnehmung der Wahrscheinlichkeit, dass sich Spielerinnen aufgrund vermeintlich geringer Fähigkeiten vom Schach abwenden.]

Mangelnde weibliche Vertretung

Im Jahr 2020 waren nur 14% aller Spielerinnen und Spieler des US-Verbands für Schach Frauen oder Mädchen. Dieser Mangel an Vertretung spiegelt die Entmutigung wider, der junge Mädchen ausgesetzt sind, und wird durch das Vorhandensein von Geschlechtervorurteilen in der Schachgemeinschaft beeinflusst.

[ZUSAMMENFASSUNG: Die geringe Vertretung von Mädchen und Frauen in der Schachgemeinschaft spiegelt die Auswirkungen von Geschlechtervorurteilen auf ihre Teilnahme und ihr Engagement im Wettbewerbsschach wider.]

Bekämpfung von Sexismus und Gewalt

Viele hochrangige Schachspielerinnen und -trainerinnen haben einen offenen Brief unterzeichnet, der sich mit dem Thema Sexismus und sexueller Gewalt in der Schachwelt auseinandersetzt. Sie argumentieren, dass diese Probleme zu einem Rückgang der weiblichen Teilnahme beitragen und betonen die Notwendigkeit von Veränderungen und Inklusion.

[ZUSAMMENFASSUNG: Schachspielerinnen und -trainerinnen haben Bedenken bezüglich Sexismus und sexueller Gewalt geäußert und deren Auswirkungen auf die weibliche Teilnahme am Schach hervorgehoben.]

Entmutigung von Mädchen im Wettbewerbsspiel

Das Vorhandensein von Geschlechtervorurteilen kann Mädchen davon abhalten, das Schachspielen im Wettbewerb anzufangen, wenn ihre Eltern und Mentoren nicht an ihr Potenzial für Erfolg glauben. Die Studie zeigt, dass Eltern eine weniger unterstützende Umgebung für Mädchen im Schach wahrnehmen.

[ZUSAMMENFASSUNG: Geschlechtervorurteile führen zu einem Mangel an elterlicher Unterstützung, was die Teilnahme von Mädchen an Schachwettbewerben entmutigt.]

Begrenzte Perspektiven in der Studie

Es ist wichtig zu beachten, dass die Studie nicht genügend Mütter und weibliche Mentoren einschloss, um deren Ansichten zu bestimmen. Daher spiegeln die Ergebnisse möglicherweise nicht vollständig die Meinungen der breiten Öffentlichkeit wider.

[ZUSAMMENFASSUNG: Die Einschränkungen der Studie umfassen einen Mangel an vielfältigen Perspektiven von Müttern und weiblichen Mentoren, was sich auf die Vollständigkeit der Ergebnisse auswirken kann.]

Aufruf zu Veränderung und Unterstützung

Die Forschung kommt zu dem Schluss, dass weitere Maßnahmen erforderlich sind, um Geschlechtervorurteilen entgegenzuwirken und weiblichen Spielerinnen in der Schachwelt Unterstützung zu bieten. Eine größere Inklusion und gleiche Chancen für junge Mädchen sind entscheidend für das Wachstum und die Vielfalt der Schachgemeinschaft.

[ZUSAMMENFASSUNG: Die Studie unterstreicht die Dringlichkeit der Bekämpfung von Geschlechtervorurteilen und betont die Bedeutung der Schaffung eines unterstützenden Umfelds für junge Mädchen in der Schachwelt.]

Schlussfolgerung

Dieser Artikel hat das Vorhandensein von Geschlechtervorurteilen gegenüber jungen weiblichen Schachspielerinnen beleuchtet. Durch die von Sophie Arnold durchgeführte Studie haben wir Einblick in die Meinungen von Eltern und Mentoren zu den Möglichkeiten und Abbruchraten von Spielerinnen gewonnen. Die geringe Vertretung von Mädchen und Frauen in der Schachgemeinschaft und der jüngste Aufruf zur Veränderung durch hochrangige Schachspielerinnen verdeutlichen die Dringlichkeit, Geschlechtervorurteile in der Schachwelt anzuerkennen und zu beseitigen. Dadurch können wir eine inklusivere und unterstützendere Umgebung schaffen, in der junge Mädchen im Schach gedeihen und exzellieren können.

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