Eine Studie, die in der Zeitschrift ACS’ Environmental Science & Technology veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass kleinere per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), die als Ersatz für ältere PFAS angesehen werden, in Innenräumen und in menschlichen Proben in ähnlichen oder sogar höheren Mengen vorkommen. Über 300 Proben von Staub, Trinkwasser, Serum und Urin wurden von 81 Personen und ihren Haushalten in den USA gesammelt. Bei der Analyse wurden 39 verschiedene PFAS, einschließlich ultra-kurzkettiger Verbindungen, nachgewiesen. Besonders die kürzeren PFAAs waren in Staub-, Trinkwasser- und Serumproben häufiger anzutreffen als die älteren PFAS. In Urinproben war die fünfkohlenstoffige perfluorpentanoische Säure am häufigsten. Die Forscher vermuten, dass diese kleineren PFAAs leicht über Filter ins Trinkwasser gelangen oder sich im Haushaltsstaub ansammeln können. Haushalte ohne Teppiche und regelmäßiges Staubsaugen wiesen geringere Mengen an PFAAs in Staubproben auf. Die Studie legt nahe, dass die Mehrheit (80%) der PFAA-Exposition nicht durch Staub und Trinkwasseraufnahme, sondern möglicherweise durch Verbraucherprodukte verursacht wird. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Mengen, Quellen und Auswirkungen von ultra-kurzkettigen PFAAs auf die menschliche Gesundheit zu untersuchen.

Einführung

Eine Übersicht über die Studie und ihre Ergebnisse.

Die in der Zeitschrift ACS Environmental Science & Technology veröffentlichte Studie zeigt das Vorhandensein von kleineren per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) in Innenräumen und menschlichen Proben.

Hintergrund zu PFAS

Eine Erklärung, was PFAS sind und wie sie in Verbraucherprodukten verwendet werden.

Polyfluorierte Chemikalien (PFAS) sind eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die weit verbreitet in verschiedenen Verbraucherprodukten und industriellen Anwendungen eingesetzt werden.

Details der Studie

Eine Diskussion über die Methodik und Datensammlung der Studie.

Die Forscher haben über 300 Proben von Staub, Trinkwasser, Serum und Urin von 81 Personen und deren Wohnungen in den USA gesammelt.

Vorkommen von kleineren PFAS in Innenräumen

Eine Untersuchung des Vorkommens von kleineren PFAS in Innenräumen basierend auf den Ergebnissen der Studie.

Die Analyse hat 39 verschiedene PFAS-Verbindungen, einschließlich ultra-kurzkettiger und kurzkettiger Verbindungen, in den gesammelten Proben nachgewiesen.

Häufigkeit von kurzkettigen PFAAs

Eine Übersicht über die höhere Häufigkeit von kurzkettigen PFAAs im Vergleich zu älteren PFAS in verschiedenen Proben.

Die Studie ergab, dass kurzkettige PFAAs in Staub, Trinkwasser und Serum häufiger vorkommen als ältere PFAS.

Potentielle Quellen von kleineren PFAS

Eine Diskussion über potenzielle Quellen von kleineren PFAS in Innenräumen.

Die Forscher vermuten, dass diese kleineren PFAAs durch Filter ins Trinkwasser gelangen oder sich im Hausstaub ansammeln können.

Einfluss von Haushaltsfaktoren

Eine Analyse, wie Haushaltsfaktoren wie das Vorhandensein von Teppichen und die Häufigkeit des Staubsaugens die PFAA-Werte in Staubproben beeinflussen.

Die Studie zeigte, dass Häuser ohne Teppiche und regelmäßiges Staubsaugen niedrigere PFAA-Werte in den Staubproben aufwiesen.

Auswirkungen und weitere Forschung

Eine Untersuchung der Auswirkungen der Studienergebnisse und der Notwendigkeit weiterer Forschung.

Die Studie weist darauf hin, dass 80% der PFAA-Exposition auf Quellen außerhalb von Staub- und Wasseraufnahme zurückzuführen sind, möglicherweise auf Verbraucherprodukte.

Weitere Forschung ist erforderlich, um die Werte, Quellen und Auswirkungen von ultra-kurzkettigen PFAAs auf die menschliche Gesundheit zu untersuchen.

Schlussfolgerung

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie und der Bedeutung, das Vorhandensein von kleineren PFAS in Innenräumen und menschlichen Proben zu untersuchen und anzugehen.

Quelle

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