Eine neue Studie der Cornell University legt nahe, dass Menschen Mitglieder ihrer eigenen sozialen Kreise strenger beurteilen als Personen aus anderen Gruppen für dieselben Vergehen. Die Forscher führen dieses Phänomen auf die Rolle der Moral bei der Förderung der Gruppenzusammengehörigkeit zurück. Wenn jemand innerhalb der Gruppe moralische Regeln verletzt, wird dies als größere Bedrohung angesehen im Vergleich zu einem Außenstehenden, der dasselbe tut. Der Verstoß eines Gruppenmitglieds gegen moralische Prinzipien hat das Potenzial, soziale Bindungen zu schädigen und schlecht auf die gesamte Gruppe zu reflektieren. Die Studie ergab, dass die Menschen gegenüber dem Verstoß des Gruppenmitglieds härtere moralische Urteile fällen. Die Forscher führten sechs Studien mit 2.361 Universitätsstudierenden und amerikanischen Online-Community-Mitgliedern durch. Die Ergebnisse haben Auswirkungen auf das Verständnis der Polarisierung in der Politik und die Dynamik des Gruppenverhaltens.

Einführung

In einer kürzlich von der Cornell University durchgeführten Studie haben Forscher festgestellt, dass Menschen Mitglieder ihrer eigenen sozialen Gruppe für dieselben Vergehen strenger beurteilen als Personen aus anderen Gruppen. Dieses Phänomen, bekannt als Gruppenzugehörigkeitsbias bei moralischen Urteilen, kann auf die Rolle der Moral bei der Förderung des Zusammenhalts innerhalb einer Gruppe zurückgeführt werden.

Überblick:

In diesem Abschnitt wird ein Überblick über die Studie der Cornell University zum Gruppenzugehörigkeitsbias bei moralischen Urteilen gegeben. Es wird der Zweck und der Umfang der Studie erklärt.

Die Rolle der Moral für den Gruppenzusammenhalt

Die Forscher der Studie sind der Meinung, dass der Gruppenzugehörigkeitsbias bei moralischen Urteilen aus der Bedeutung moralischer Regeln für den Erhalt des Zusammenhalts in der Gruppe resultiert. Wenn eine Person innerhalb der Gruppe moralische Regeln verletzt, wird dies als größere Bedrohung wahrgenommen als wenn eine Außenstehende dieselbe Verfehlung begeht.

Überblick:

In diesem Abschnitt wird genauer auf die Rolle der Moral für den Gruppenzusammenhalt eingegangen. Es wird erläutert, wie moralische Regeln und gemeinsame Werte zur Stabilität und Einheit sozialer Gruppen beitragen.

Bedrohung für soziale Bindungen und Gruppenreputation

Gemäß den Ergebnissen der Studie wird eine Verletzung moralischer Regeln durch ein Mitglied der eigenen Gruppe als größere Bedrohung wahrgenommen als wenn dies ein Außenstehender tut. Dies liegt daran, dass die Verfehlung eines Mitglieds der eigenen Gruppe das Potenzial hat, soziale Bindungen zu beschädigen und sich negativ auf die gesamte Gruppe auszuwirken.

Überblick:

In diesem Abschnitt werden die Auswirkungen der Verfehlung eines Mitglieds der eigenen Gruppe auf soziale Bindungen und die Gruppenreputation untersucht. Es werden Beispiele gegeben, um zu verdeutlichen, wie die Handlungen eines Mitglieds die gesamte Gruppe beeinflussen können.

Forschungsmethodik und Ergebnisse

Die von der Cornell University durchgeführte Studie umfasste sechs verschiedene Forschungsstudien mit insgesamt 2361 Teilnehmern, darunter Studierende und Mitglieder einer amerikanischen Online-Community. Die Forscher untersuchten die Reaktionen der Teilnehmer auf moralische Verfehlungen von Mitgliedern der eigenen Gruppe und Außenstehenden.

Überblick:

In diesem Abschnitt werden die in der Studie verwendete Forschungsmethodik, die Stichprobengröße und die demografischen Daten der Teilnehmer besprochen. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie werden zusammengefasst und interessante oder unerwartete Ergebnisse werden hervorgehoben.

Auswirkungen auf Politik und Gruppenverhalten

Die Ergebnisse dieser Studie haben wichtige Auswirkungen auf das Verständnis der Polarisierung in der Politik und der Dynamik des Gruppenverhaltens. Indem wir die Tendenz erkennen, Mitglieder der eigenen Gruppe strenger zu beurteilen, können wir besser die Faktoren verstehen, die zu Konflikten zwischen Gruppen beitragen, und Möglichkeiten erkunden, Brücken zwischen verschiedenen sozialen Gruppen zu schlagen.

Überblick:

In diesem Abschnitt wird über die weiterreichenden Auswirkungen der Studienergebnisse auf Politik und Gruppenverhalten diskutiert. Es wird auf den möglichen Einfluss auf den politischen Diskurs, die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Gruppen und Strategien zur Förderung von Verständnis und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen sozialen Gruppen eingegangen.

Conclusion

Die kürzlich von der Cornell University durchgeführte Studie wirft Licht auf den Gruppenzugehörigkeitsbias bei moralischen Urteilen und zeigt, dass Menschen Mitglieder ihrer eigenen sozialen Gruppe für dieselben Vergehen strenger beurteilen als Personen aus anderen Gruppen. Dieses Phänomen kann auf die Rolle der Moral bei der Förderung des Zusammenhalts in der Gruppe und dem Schutz sozialer Bindungen zurückgeführt werden. Die Auswirkungen dieser Ergebnisse gehen über die Sozialpsychologie hinaus und betreffen Politik und Gruppendynamik, und liefern wertvolle Einblicke in zwischenmenschliche Konflikte und mögliche Lösungen.

Quelle

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