Der diesjährige jährliche Klimagipfel der Vereinten Nationen, COP28, zeigt die dringende Notwendigkeit einer stärkeren Maßnahmen zur Verringerung der menschlichen CO2-Emissionen und zur Bewältigung der Klimakrise auf. Die Welt ist nicht auf Kurs, um die Ziele des Pariser Abkommens von 2015 zu erreichen. Die COP28-Schlagzeilen umfassen eine Reihe von Themen, wie die Ratifizierung des Loss and Damage Fund durch 198 Länder, obwohl die zugesagte Summe nur ein Bruchteil der Kosten für Entwicklungsländer darstellt. Ein Hauptanliegen sind Methanemissionen, das zweitwichtigste Treibhausgas. Methan ist potent, aber hat eine kürzere Atmosphärenlebensdauer als Kohlendioxid. Die Globale Methan-Initiative zielt darauf ab, die menschlichen Emissionen bis 2030 um 30% zu reduzieren und wurde von 150 Ländern unterzeichnet, aber große Emittenten wie China, Indien und Russland haben nicht mitgemacht. Das Versprechen der Öl- und Gasindustrie, Methanlecks zu reduzieren, wird skeptisch betrachtet und als “Greenwashing” angesehen. Natürliche Quellen wie Feuchtgebiete haben einen starken Anstieg der Methanemissionen verzeichnet, was eine Herausforderung für die Ziele des Pariser Abkommens darstellt. Die Abdichtung von Methanlecks bleibt entscheidend, ebenso wie die Reduzierung der menschlichen Emissionen. Die jüngsten Anstiege natürlicher Methanemissionen ähneln vergangenen glazialen Endphasen und werfen Fragen zu den Zusammenhängen zwischen diesen Emissionen und dem Klimawandel auf. Während Wissenschaftler dies weiter untersuchen, ist es entscheidend, die Reduzierung menschlicher Methanemissionen zu priorisieren.

Ratifizierung des Fonds für Verluste und Schäden

Die Konferenz der Vereinten Nationen über Klimaänderungen 2022 (COP28) hat die dringende Notwendigkeit stärkerer Maßnahmen zur Reduzierung der menschlichen Emissionen von fossilen Brennstoffen und zur Bewältigung der Klimakrise ins Rampenlicht gerückt. Eine der wichtigsten Höhepunkte des Gipfels ist die Ratifizierung des Fonds für Verluste und Schäden durch 198 Länder. Die zugesagte Menge liegt jedoch weit unter den tatsächlichen Kosten, denen sich Entwicklungsländer gegenübersehen.

Der globale Methan-Pakt

Methanemissionen sind auf der COP28 als ein Hauptanliegen in den Vordergrund gerückt. Methan ist das zweitwichtigste Treibhausgas und hat eine kürzere atmosphärische Lebensdauer als Kohlendioxid, ist aber dennoch potent. Der globale Methan-Pakt, der darauf abzielt, die menschlichen Emissionen bis 2030 um 30% zu reduzieren, wurde von 150 Ländern unterzeichnet. Allerdings haben sich wichtige Emittenten wie China, Indien und Russland dem Pakt nicht angeschlossen, was Bedenken hinsichtlich seiner Wirksamkeit aufwirft.

Skepsis gegenüber der Öl- und Gasindustrie

Trotz des Versprechens der Öl- und Gasindustrie, Methanlecks zu reduzieren, wird dies von Umweltaktivisten mit Skepsis betrachtet, die es als “Greenwashing” betrachten. Es besteht die Notwendigkeit einer erhöhten Transparenz und Verantwortlichkeit in den Bemühungen der Industrie, Methanemissionen zu bekämpfen.

Natürliche Quellen und Methanemissionen

Während die menschlichen Emissionen im Fokus stehen, stellen auch natürliche Quellen von Methanemissionen eine Herausforderung für das Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens dar. Insbesondere Feuchtgebiete haben einen deutlichen Anstieg der Methanemissionen verzeichnet. Es ist wichtig, sowohl menschliche als auch natürliche Quellen von Methan anzugehen, um dem Klimawandel effektiv entgegenzuwirken.

Zusammenhang zwischen natürlichen Methanemissionen und Klimawandel

Wissenschaftler untersuchen die jüngsten Anstiege natürlicher Methanemissionen, um ihren Zusammenhang mit dem Klimawandel zu verstehen. Diese Anstiege ähneln vergangenen Gletscherendereignissen und werfen Bedenken hinsichtlich ihres Beitrags zur allgemeinen Klimakrise auf. Angesichts dieser Erkenntnisse ist es von entscheidender Bedeutung, die Reduzierung menschlicher Methanemissionen zu priorisieren.

Fazit

Die UN-Klimakonferenz COP28 unterstreicht die dringende Notwendigkeit stärkerer Maßnahmen zur Reduzierung der menschlichen Emissionen von fossilen Brennstoffen und zur Bewältigung der Klimakrise. Die Ratifizierung des Fonds für Verluste und Schäden durch 198 Länder ist ein bedeutender Schritt, auch wenn die zugesagte Menge nicht ausreicht. Der globale Methan-Pakt zielt auf die Reduzierung menschlicher Emissionen ab, aber die Beteiligung wichtiger Emittenten ist entscheidend für seinen Erfolg. Die Skepsis gegenüber den Bemühungen der Öl- und Gasindustrie, Methanlecks zu reduzieren, unterstreicht die Notwendigkeit einer erhöhten Transparenz. Es ist auch wichtig, natürliche Quellen von Methanemissionen, wie Feuchtgebiete, anzugehen. Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen natürlichen Methanemissionen und Klimawandel betont die Bedeutung der Reduzierung menschlicher Methanemissionen.

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