Eine Studie der UC San Francisco kommt zu dem Ergebnis, dass das US-amerikanische Gesundheitssystem schlecht darauf vorbereitet ist, ältere Amerikaner mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung, die alleine leben, zu unterstützen. Etwa jeder vierte in dieser Gruppe hat Probleme wie unsicheres Autofahren, Umherirren, Fehler bei der Medikamenteneinnahme und das Verpassen von Arztterminen. Das Alleinleben gilt als ein bedeutsamer sozialer Gesundheitsfaktor für diese Personen – ähnlich wie Armut, Rassismus und geringe Bildung. In einer qualitativen Studie wurden 76 Gesundheitsdienstleister befragt, die Bedenken äußerten, dass Patienten Termine verpassen, auf Anrufe nicht reagieren und keine Notfallkontakte haben. Die Anbieter berichteten, dass diese Menschen einem erhöhten Risiko für unbehandelte medizinische Probleme, Selbstvernachlässigung, Unterernährung und Stürze ausgesetzt seien. Aufgrund des Mangels an Infrastruktur und Unterstützung werden die Betroffenen oft erst nach Krisensituationen erkannt und ohne ein Unterstützungssystem nach Hause entlassen. Die Studie schlägt vor, dass der Mangel im Gesundheitssystem eine staatliche Finanzierung von häuslicher Pflege erforderlich macht. Im Gegensatz dazu haben andere Länder wie Teile Europas, Japan und Kanada einen besseren Zugang zu staatlich finanzierten häuslichen Betreuungskräften für Menschen mit Demenz. Die Forscher treten für eine Ausweitung der Mittel aus Medicare und Medicaid ein, um diese Mängel zu beheben, da ältere Erwachsene immer länger leben und oft alleine sind.

Einführung

Das US-Gesundheitssystem ist nach einer Studie der UC San Francisco schlecht gerüstet, um ältere Amerikaner, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben, zu unterstützen. Diese Menschen sind verschiedenen Risiken ausgesetzt, wie unsicheres Autofahren, Umherirren, Medikamentenfehler und verpasste Arzttermine, weshalb es wichtig ist, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Das Alleinleben gilt als entscheidender sozialer Faktor für die Gesundheit, mit ähnlichen Auswirkungen wie Armut, Rassismus und geringe Bildung.

Herausforderungen für ältere Amerikaner, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben

Gesundheitsdienstleister äußerten Bedenken über die Herausforderungen, mit denen ältere Amerikaner konfrontiert sind, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben. Diese Menschen verpassen oft Termine, reagieren nicht auf Anrufe zur Nachverfolgung und haben keine Notfallkontakte. Die Dienstleister berichteten über mehrere Risiken, die mit dieser Situation verbunden sind, darunter unbehandelte medizinische Zustände, Selbstvernachlässigung, Mangelernährung und Stürze. Das Fehlen von Infrastruktur und Unterstützung führt dazu, dass Patienten erst nach Krisen erkannt und ohne ein Support-System entlassen werden.

Vom Gesundheitsdienstleister geäußerte Bedenken

Die im Rahmen der Studie befragten Gesundheitsdienstleister äußerten mehrere Bedenken hinsichtlich älterer Alleinlebender mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung. Diese Bedenken umfassten verpasste Termine, Nicht-Reaktion auf Nachverfolgungsanrufe und ein Fehlen von Notfallkontakten. Darüber hinaus äußerten die Dienstleister Bedenken wegen unbehandelter medizinischer Zustände, Selbstvernachlässigung, Mangelernährung und Stürzen.

Mangel an Infrastruktur und Unterstützung

Der Mangel an Infrastruktur und Unterstützung ist eine große Herausforderung für ältere Amerikaner, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben. Dies führt dazu, dass Patienten nur nach Krisen Hilfe erhalten und ohne ein angemessenes Support-System entlassen werden. Die Folgen dieser mangelnden Unterstützung können schwerwiegend sein und das Risiko für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden erhöhen.

Vergleich mit anderen Ländern

Im Gegensatz zu den USA haben andere Länder, wie Teile Europas, Japan und Kanada, besseren Zugang zu subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften für Menschen mit Demenz. Diese Länder haben erkannt, wie wichtig es ist, ältere Alleinlebende mit kognitiven Beeinträchtigungen zu unterstützen. Die Verfügbarkeit von subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften hilft dabei, den Herausforderungen und Risiken zu begegnen, mit denen diese verwundbare Bevölkerungsgruppe konfrontiert ist.

Zugang zu subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften in anderen Ländern

In Teilen Europas, Japans und Kanadas wurden Systeme implementiert, die einen besseren Zugang zu subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften für Menschen mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung ermöglichen. Diese Länder erkennen die Bedeutung der Unterstützung älterer Alleinlebender an und haben Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass angemessene Hilfe zur Verfügung steht.

Empfehlungen für das US-Gesundheitssystem

Die Studie legt nahe, dass die Defizite im US-Gesundheitssystem einen Bedarf an subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften für ältere Amerikaner, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben, aufzeigen. Die Forscher befürworten eine erweiterte Finanzierung durch Medicare und Medicaid, um diese Defizite anzugehen. Da ältere Menschen voraussichtlich länger leben und oft alleine leben, ist es wichtig, das bestehende Support-System und die Infrastruktur zu stärken, um ihr Wohlbefinden sicherzustellen.

Bedarf an subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften

Um den Herausforderungen zu begegnen, denen ältere Alleinlebende mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung gegenüberstehen, empfiehlt die Studie die Bereitstellung von subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften. Diese Hilfskräfte wären entscheidend, um die notwendige Unterstützung und Hilfe zu gewährleisten, die für die Gesundheit und Sicherheit dieser Menschen erforderlich ist.

Erweiterte Finanzierung durch Medicare und Medicaid

Die Forscher befürworten eine erweiterte Finanzierung durch Medicare und Medicaid, um die Defizite im US-Gesundheitssystem anzugehen. Durch die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen können diese staatlichen Programme ältere Amerikaner, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben, besser unterstützen und ihre Lebensqualität verbessern.

Fazit

Die Studie hebt die Herausforderungen hervor, mit denen ältere Amerikaner, die alleine mit Demenz oder leichter kognitiver Beeinträchtigung leben, konfrontiert sind, und die Defizite im US-Gesundheitssystem, um sie zu unterstützen. Sie betont die Notwendigkeit von subventionierten hauswirtschaftlichen Hilfskräften und erweiterter Finanzierung durch Medicare und Medicaid, um diese Herausforderungen anzugehen. Durch die Stärkung des Support-Systems und der Infrastruktur kann die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Alleinlebender erheblich verbessert werden.

Quelle

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