Forscher der University of Rochester haben computergesteuerte Simulationen entwickelt, um Patienten und Chirurgen bei der Auswahl der besten Korrekturoptionen nach einer LASIK-Operation zu helfen. Mithilfe von computergesteuerten Augenmodellen wurden die Hornhäute post-LASIK-Patienten analysiert und die Leistung herkömmlicher Intraokularlinsen sowie Linsen zur Erhöhung der Tiefenschärfe untersucht. Diese Technologie gibt Chirurgen wichtige Hinweise auf die zu erwartende optische Qualität nach der Operation. Bisher stützen sich Chirurgen auf begrenzte präoperative Daten, aber die neuen dreidimensionalen Modelle bieten ein besseres Verständnis für die Hornhaut und die kristalline Linse, sodass diejenige Linse ausgewählt werden kann, die das beste Bild auf der Netzhaut erzeugt. Die Forscher führen derzeit eine größere Studie durch, in der sie optische Kohärenztomographie-Quantifizierungstools und maschinelles Lernen einsetzen, um Zusammenhänge zwischen prä- und postoperativen Daten zu finden und Parameter für optimale Ergebnisse zu ermitteln. Darüber hinaus haben sie eine Technologie entwickelt, mit der Patienten verschiedene Linsenoptionen mithilfe einer optischen Bank und einer kommerziellen Headset-Version namens SimVis Gekko visualisieren können. Die Forscher wenden ihre Methoden auch auf die Untersuchung anderer Augenkrankheiten wie Alterssichtigkeit und Kurzsichtigkeit an.

Einführung

– LASIK-Operationen sind ein beliebtes Verfahren zur Korrektur von Sehproblemen, aber die Auswahl der besten Korrekturlinse nach der Operation kann eine Herausforderung sein.
– Wissenschaftler der Universität Rochester haben computergestützte Simulationen entwickelt, um Patienten und Chirurgen bei informierten Entscheidungen über die Wahl der Linse zu unterstützen.

Computergestützte Augenmodelle: Verbesserung der Auswahl von Linsen

– Die Forscher haben computergestützte Augenmodelle erstellt, die die Hornhäute von Patienten nach einer LASIK-Operation berücksichtigen.
– Diese Modelle wurden verwendet, um die Leistung von standardmäßigen intraokularen Linsen (IOLs) sowie Linsen zur Verbesserung der Tiefenschärfe zu bewerten.
– Die Simulationen liefern wertvolle Erkenntnisse über die zu erwartende optische Qualität nach der Operation und helfen den Chirurgen bei der Auswahl der Linse, die das beste Bild auf der Netzhaut erzeugt.

Die Grenzen der aktuellen präoperativen Daten

– Chirurgen verlassen sich derzeit auf begrenzte präoperative Daten, um die Auswahl der Linse zu leiten.
– Diese begrenzten Informationen können zu suboptimalen Ergebnissen für die Patienten führen.
– Die computergestützten Augenmodelle bieten ein dreidimensionales Verständnis von Hornhaut und kristalliner Linse und liefern den Chirurgen ein umfassenderes Bild für Entscheidungsprozesse.

Verbesserte Einblicke für optimale Ergebnisse

– Durch den Einsatz computergestützter Simulationen können Chirurgen wertvolle Einblicke in die Beziehung zwischen prä- und postoperativen Daten gewinnen.
– Die Forscher führen eine größere Studie durch, die optische Kohärenztomographie-Quantifizierungstools und maschinelles Lernen einbezieht.
– Diese Studie zielt darauf ab, spezifische Korrelationen und Parameter zu identifizieren, die zu optimalen Ergebnissen führen.

Visualisierungstechnologie: SimVis Gekko

– Das Team hat auch Visualisierungstechnologie entwickelt, um Patienten bei der Auswahl ihrer Linsenoptionen zu unterstützen.
– Mithilfe eines optischen Tisches und einer kommerziellen Headset-Version namens SimVis Gekko können Patienten verschiedene Linsenoptionen visualisieren.
– Diese Technologie ermöglicht es den Patienten, informiertere Entscheidungen über ihre Sehkraft nach LASIK zu treffen und steigert insgesamt die Zufriedenheit.

Ausweitung der Anwendungen: Über LASIK hinaus

– Die von den Forschern entwickelten computergestützten Simulationen und Modellierungstechniken beschränken sich nicht nur auf LASIK-Operationen.
– Sie werden auch eingesetzt, um andere Augenkrankheiten wie Presbyopie und Myopie zu untersuchen.
– Diese breitere Anwendung der Technologie hat das Potenzial, das Fachgebiet der Augenheilkunde zu revolutionieren und die Ergebnisse für eine Vielzahl von Patienten zu verbessern.

Schlussfolgerung

– Der Einsatz von computergestützten Simulationen und Modellen revolutioniert die Auswahl von Korrekturlinsen nach LASIK-Operationen.
– Chirurgen haben jetzt Zugang zu einem umfassenderen Verständnis der optischen Qualität der Augen ihrer Patienten, was ihnen ermöglicht, fundiertere Entscheidungen über Linsenoptionen zu treffen.
– Die Forscher an der Universität Rochester entwickeln auch Visualisierungstechnologie, um Patienten bei der Auswahl ihrer Linsenoptionen zu helfen, und wenden ihre Methoden auf die Untersuchung anderer Augenkrankheiten an.
– Diese Fortschritte haben das Potenzial, Ergebnisse und Patientenzufriedenheit in der Sehkorrektur erheblich zu verbessern.

Quelle

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