Eine kürzlich im Journal “Earth’s Future” veröffentlichte Studie hat den Zusammenhang zwischen dem Brandrisiko und der beobachteten Größe von Waldbränden zwischen 1984 und 2019 untersucht. Dabei analysierten Forscher des DRI, des Argonne National Laboratory und der University of Wisconsin-Madison über 13.000 Waldbrände mithilfe von Satelliten-Fernerkundungsdaten. Sie stellten fest, dass ein höheres Brandrisiko mit größeren Waldbränden verbunden war, insbesondere über größeren Flächen. Die Studie projizierte auch das zukünftige Brandrisiko, indem Brandgefahrenindizes in Klimaprojektionen eingeführt wurden. Es wurde festgestellt, dass das extreme Brandrisiko bis zum Ende des Jahrhunderts durch erhöhte Temperaturen im Durchschnitt um 10 Tage in den gesamten USA zunehmen wird. Bestimmte Regionen, wie die südliche Great Plains, werden voraussichtlich über 40 zusätzliche Tage pro Jahr mit extremem Brandrisiko erleben. Der Südwesten wird eine längere Brandsaison haben, mit einer Zunahme von mehr als 20 Tagen pro Jahr, hauptsächlich in den Frühjahrs- und Sommermonaten. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit für Feuerwehrleute, das potenzielle Ausmaß von Waldbränden zu verstehen und sich an die sich ändernde und verlängerte Brandsaison aufgrund des Klimawandels anzupassen.

Einführung

In der kürzlich in der Zeitschrift Earth’s Future veröffentlichten Studie wird die Korrelation zwischen Brandgefahr und beobachteter Größe von Waldbränden analysiert. Die Forscher nutzten Satellitendaten zur Fernerkundung, um über 13.000 Waldbrände aus den Jahren 1984 bis 2019 zu untersuchen. Die Studie zielt darauf ab, Einblicke in die Beziehung zwischen Brandgefahr und der Größe von Waldbränden zu geben und wie der Klimawandel zukünftige Brandgefahren beeinflussen kann.

Ergebnisse der Studie

Aus der Analyse der Waldbranddaten haben die Forscher eine starke Korrelation zwischen einer höheren Brandgefahr und größeren Waldbränden festgestellt, insbesondere über größeren Flächen. Die Studie zeigt, dass eine erhöhte Brandgefahr mit umfangreicheren und schwereren Waldbränden verbunden ist.

Auswirkungen des Klimawandels

Die Forscher haben auch zukünftige Brandgefahren projiziert, indem sie Brandgefahrenindizes in Klimaprognosen eingebunden haben. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich das extreme Waldbrandrisiko bis zum Ende des Jahrhunderts aufgrund steigender Temperaturen im Durchschnitt um 10 Tage im kontinentalen U.S. erhöhen wird, die mit dem Klimawandel verbunden sind.

Brandgefahren in bestimmten Regionen

Bestimmte Regionen in den Vereinigten Staaten werden voraussichtlich einen stärkeren Anstieg der Brandgefahr erfahren. Zum Beispiel:

      

  • Die südlichen Great Plains müssen jährlich mit mehr als 40 zusätzlichen Tagen extremer Waldbrandgefahr rechnen.
  •   

  • Es wird erwartet, dass die Südwestregion ihre Brandsaison verlängert, mit einem Anstieg von mehr als 20 Tagen pro Jahr, hauptsächlich in den Frühlings- und Sommermonaten.

Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit für Brandschutzmanager, potenzielle Größe von Waldbränden zu verstehen und sich an die durch den Klimawandel verursachte Verschiebung und Verlängerung der Brandsaison anzupassen.

Auswirkungen auf das Feuermanagement

Die Ergebnisse der Studie haben Auswirkungen auf Feuerbekämpfungsstrategien und -planung. Es ist entscheidend, dass Feuerwehrleute Folgendes beachten:

      

  • Anerkennung des Zusammenhangs zwischen Brandgefahr und potenzieller Größe von Waldbränden.
  •   

  • Verständnis der Auswirkungen des Klimawandels auf die Brandgefahr und Anpassung von Feuerbekämpfungsstrategien entsprechend.
  •   

  • Anpassung an Veränderungen und Verlängerungen der Brandsaison aufgrund des Klimawandels.

Indem diese Faktoren in die Brandbekämpfungspraktiken integriert werden, können Behörden die Risiken im Zusammenhang mit Waldbränden effektiv mindern.

Schlussfolgerung

Die Studie zur Korrelation zwischen Brandgefahr und beobachteter Größe von Waldbränden liefert wertvolle Erkenntnisse über die Beziehung zwischen diesen Faktoren. Die Ergebnisse verdeutlichen die starke Korrelation zwischen Brandgefahr und der Größe der resultierenden Waldbrände, insbesondere über größeren Flächen. Zusätzlich prognostiziert die Studie einen Anstieg des extremen Waldbrandrisikos aufgrund des Klimawandels, wobei bestimmte Regionen einen stärkeren Anstieg der Brandgefahr verzeichnen werden. Die Studie betont die Bedeutung des Verständnisses und der Anpassung an diese Trends in den Praktiken des Feuer managements, um die mit Waldbränden verbundenen Risiken effektiv zu mindern.

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